Korbach

Ort des Glaubens und der Gemeinschaft

- Korbach. Eine große Menschenmenge, alles wirkt ungeordnet und unüberschaubar, aber tatsächlich ist alles sehr gut organisiert: Taizé, der Ort, an dem Menschen aus 
verschiedenen Teilen der Erde aufeinandertreffen. Auch viele Korbacher fahren Jahr für Jahr zu dem modernen Wallfahrtsort.

„Am Anfang war ich überwältig und habe mich gefragt, wie man hier zur Ruhe kommen soll“, erzählt Gerhard Hoffmann. Viele Male ist der Korbacher schon nach Taizé gereist, und seit mehreren Jahren organisiert er die Taizéreise, die von Korbach aus startet, mit. Lasse man sich erst mal auf den Ort ein, überzeuge das 
Gefühl, Mitglied einer großen Gemeinschaft zu sein.

Die Ökumene mache diesen Ort aus. „Es ist nicht wichtig, welcher Konfession der Einzelne angehört, weil Taizé keine Kirche vorschreibt“, erklärt Hoffmann. „Es geht darum, dass Leute, die aus Taizé kommen, alles was sie erlebt haben, übertragen und selbst tätig werden“, berichtet der Lehrer der Alten Landesschule. In Korbach geschieht dies etwa in Form der Taizéandachten. Die finden in der Zeit vom ersten Advent bis Ostern jeden Sonntag um 19 Uhr in der Markusgemeinde in Korbach statt. Zudem gibt es in unregelmäßigen Abständen längere Taizéabende. „So nehmen wir ein bisschen Taizé auch mit nach Hause“, erklärt Hoffmann.

Jedes Jahr am Ostermontag startet von Korbach aus eine fünf Tage lange Reise nach Taizé. Zum zehnten Mal wird die Reise in diesem Jahr angeboten. Anmeldungen nehmen Gerhard Hoffmann unter Telefon 05631/1466 und Pfarrer Oliver Okun unter Telefon 05631/8193 entgegen. Ein Vortreffen findet am 24. Februar im Gemeindehaus der Markusgemeinde statt.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Mittwoch, 26. Januar.

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