Ab Montag hat Korbacher Schwimmbad wieder geöffnet

Aus dem Hallenbad wird das Goldbad: Neuer Name, neue Optik

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Bäderchef Wolfgang Wilhelm und seine Assistentin Christine Neumann im Solebad. Im Hintergrund ein neues Schild mit dem Namen Goldbad im Großformat.

Korbach – Seit 1974 hieß das Korbacher Schwimmbad schlicht Korbacher Hallenbad. „Man muss aber mit der Zeit gehen“, sagt Bäderchef Wolfgang Wilhelm. Der Name des Bads sollte einen Bezug zur Stadt haben – den gibt es jetzt.

Ab sofort heißt das Schwimmbad Goldbad Korbach. Neue Optik inklusive.

„Der Name war nichtssagend“, sagt Wolfgang Wilhelm, Geschäftsführer der Bäderbetriebsgesellschaft Korbach. Und weil in der Kreisstadt das Gold in vielen Facetten bereits eine Rolle spielt, war der neue Name schnell klar: Goldbad.

Hingucker: Einige Spinde in den Umkleiden sind mit alten Fotos dekoriert. Sie zeigen eine nachgestellte Goldsuche an der Eder.

Auch optisch sollte sich das Thema Gold wiederfinden. Mit einer Agentur wurden deshalb Ideen ausgearbeitet. Immer wiederkehrend ist nun auf Schildern und Aufklebern, ab Montag auch auf der Internetseite eine vergrößerte Sicht auf Goldstaub zu sehen, der ins Wasser rieselt. Der neue Schriftzug ist auf goldenem Grund angebracht.

Goldschein statt Gutschein

Auf Spinden in den Umkleiden – die laut Wilhelm vorher einen „Krankenhaus-Charakter“ hatten – sind jetzt nachgestellte Szenen vom Goldsuchen an der Eder zu sehen, das Goldstaub-Wasser-Foto findet sich auf zahlreichen Fliesen im Kleinformat, aber auch großformatig beispielsweise an der Wand im Solebad und im Saunabereich, außerdem gibt es nun den Goldschein statt eines Gutscheins und die Kinder-Schwimmringe sind goldgelb. Auch inhaltlich gab es Anpassungen, sagt Christine Neumann, Assistentin von Geschäftsführer Wilhelm. So gibt es Spiele, für die die jungen Besucher in Bergwerksoutfits schlüpfen. Viel Arbeit und Herzblut habe das Team investiert, umgesetzt hätten es – abgesehen von der Agentur – ausschließlich heimische Betriebe.

Wiedererkennung: Die neue Optik zieht sich durchs gesamte Bad.

Kosten wird die Neuerung rund 100 000 Euro. Dass jetzt nicht aufgrund der neuen Gestaltung Tausende Besucher mehr jedes Jahr kommen, weiß Wolfgang Wilhelm. „Wir dürfen aber nicht in der Zeit stehen bleiben.“ Nun habe man einen neuen Grundstein gelegt für die kommenden 30 Jahre. Jedes Jahr kommen gut 100 000 Besucher ins Schwimmbad. Im nächsten Jahr soll übrigens der Gold-Aspekt ausgeweitet werden. Dann wird im Kinderbereich ein kleiner Stollen entstehen, durch den Kinder laufen können.

Insgesamt sei das Konzept jetzt stimmig, sagt Christine Neumann. Davon können sich Besucher ab Montag überzeugen: Geöffnet ist dann täglich von 8 bis 13 Uhr.

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