Korbach

Goldkörner aus dem Schlamm

- Korbach (jk). Gold, Granat, Turmalin – unter dem Mikroskop erwächst Gestein aus dem Bachbett zu einem wahren Schatz. Minerale aus dem Eisenberg führen dabei auf die historische Spur der Goldgräber.

Rund 1,2 Tonnen pures Gold haben Bergleute im Laufe der Jahrhunderte aus dem Eisenberg gewonnen. Darin sind sich Wissenschaftler weitgehend einig. Wo und wie genau wurde das Gold jedoch verarbeitet – diese Frage ist noch nicht beantwortet. Dr. Wolfgang Homann, ehemaliger Chef des Dortmunder Naturkundemuseums, geht der Sache seit Jahren auf den Grund. Derzeit arbeitet er an der umfassendsten Dokumentation des Goldbergbaus im Waldecker Land. Er sichtet altes und neues Quellenmaterial, studiert die Veröffentlichungen – und wo das schriftliche Material nicht reicht, legt er selber Hand an. Homann zählt zu den bedeutendsten Goldexperten in ganz Europa. International ist er über Jahrzehnte unterwegs, um das edle Erz in seiner Waschpfanne nachzuweisen. Als ergiebige Quellen nennt Homann indes vor allem Bäche im Waldecker Land. Im Mai war Homann mit einem Team samt Pumpen und Waschstraße in Nieder-Ense angerückt. Ziel: Der erfahrene Geologe wollte nachwei-sen, ob dort an der Itter ehe-dem ein Pochwerk stand – und zwar für die Verarbeitung des Goldes vom Eisenberg.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Samstag, 12. September 2009.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare