Neue Lieblingsplätze für Bürger und Gäste

Grimm Heimat verteilt Schnuddelbänke an 15 nordhessische Städte

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Auf einer Schnuddelbank: (von links) Ulrike Remmers (Regionalmanagement Nordhessen), Markus Exner (Grimm-Heimat), Bürgermeister Hartmut Spogat (Fritzlar) und Susanne Ebel (Stadtmarketing).  

Fritzlar/Korbach – Um Bürgern und Gästen einen neuen Lieblingsplatz zu schaffen, gibt es bald in 15 nordhessischen Städten je eine "Schnuddelbank" – also eine Bank für ein Schwätzchen. 

Die Grimm-Heimat Nordhessen hat die Bänke am Donnerstag auf dem Fritzlarer Marktplatz enthüllt.

Die Korbacher Werkstätten der Lebenshilfe haben die Bänke hergestellt und mit Stadtmotiven bedruckt. Die Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen sorgte für finanzielle Unterstützung. Jede Bank kostet um die 1000 Euro.

Die Schnuddelbänke sind Teil der nordhessenweiten Marketingkampagne #herzverlieren. Wer auf der Bank sitzt, soll Fotos und Videos über soziale Medien verbreiten. Die Bänke stehen demnächst in Bad Arolsen, Bad Hersfeld, Bad Sooden-Allendorf, Bad Wildungen, Frankenberg, Fritzlar, Hann. Münden, Hessisch Lichtenau, Hofgeismar, Homberg, Kassel, Korbach, Melsungen, Rotenburg und Witzenhausen. Die 15 Städte haben seit 2011 eine Marketingkooperation.

„Viele nordhessische Städte haben eine märchenhafte Kulisse zu bieten“, sagt Ulrike Remmers vom Regionalmanagement Nordhessen. Über das Jahr hinweg wandern die Schnuddelbänke an immer neue Orte innerhalb der Stadt: auf den Marktplatz, vor Gasthäuser oder in Parks und Gärten. Sie laden zum Verweilen ein, bieten Ausblicke auf die Stadt und sollen ein Ort der Begegnung sein, um ins Gespräch zu kommen.

„Auf den Bänken sollen Geschichten erzählt werden“, sagt Markus Exner von der Grimm-Heimat. Wem gerade nichts einfällt, der kann sich auf der Sitzfläche Anregungen holen: Die Bank jeder Stadt ist mit den Themen bedruckt, über die man vor Ort so schnuddelt. 

VON DARIA NEU

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