Diemelsee:

Grüner Abend der Jägerschaft: Hörnerklang und viel Vergnügen

- Diemelsee-Adorf. Peter Buda brachte es beim Grünen Abend der Jägerschaft auf den Punkt: „Wenn Jagdhörner erklingen, wird‘s dem Waidmann froh ums Herz.“ Doch nicht nur die Waidmänner, unter ihnen als „jagdliches Urgestein“ Georg-Friedrich Prinz zu Waldeck und Pyrmont, sondern auch die zahlreichen anderen Gäste, die sich der Jägerschaft verbunden fühlen, hatten am Samstag ihre Freude an den Hörnerklängen.

Die Waldeckische Jägerschaft lädt alle zwei Jahre zum Grünen Abend ein. Er dient der Pflege der Geselligkeit und des jagdlichen Brauchtums und wurde auch diesmal wieder in bewährter Weise von der Bläsergruppe ausgerichtet. Sie ist, wie Vorstandsmitglied Dennis Merhof (Flechtdorf) betonte, das Aushängeschild der Jägerschaft. Seiner Aufforderung, an diesem Abend einmal nicht von Wildschäden und Jagdsteuer zu sprechen, kamen die Besucher gern nach. Adorfs Ortsvorsteher Hans Hiemer hieß die Gäste namens der gemeindlichen Gremien willkommen. Der Vorsitzende der Bläsergruppe, Peter Buda (Korbach), führte durch das Programm. Sein Dank galt allen Helfern, Ausstellern und den Sponsoren, die die reich bestückte Tombola ermöglichten. Als ersten Preis gab es dabei einen Drückjagdbock zu gewinnen. Der „Grüne Abend“ wurde gestaltet von der Bläsergruppe der Waldeckischen Jägerschaft, die 2013 ihr 50-jähriges Bestehen feiert, vom Bläserkorps Lichtenfels, von den Jagdhornbläsern Bad Arolsen, Herzhausen und Rhenegge, der Bläsergruppe Waldeck und der Bläsergruppe des Hegerings Marsberg. Sie stellten sich einzeln und gemeinsam vor mit Jagdsignalen, Märschen, Echos und Fanfaren. Sie gaben dabei ein beeindruckendes Bild von der Vielseitigkeit jagdlicher Klänge und ihrem musikalischen Können. Wesentlichen Anteil am Gelingen der Veranstaltung hatte die Willinger Schützenblaskapelle, die unter Leitung von Michael Kahrig zu Tanz und Unterhaltung aufspielte. Einen besonderen Akzent setzten zudem die Willinger Alphornbläser.Von Ulkrike Schiefner

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