Korbach

Gudrun Limperg verabschiedet sich in den Ruhestand

- Korbach (resa). Eigentlich wollte sie Sportlerin werden, doch ein Archillessehnenriss änderte alles: Gudrun Limperg studierte aufs Lehramt und liebt ihren Beruf bis heute. Am Dienstag verabschiedet sie sich in den Ruhestand.

Das Fenster in ihrem Büro steht schräg, fröhliche Kinderstimmen wehen herüber und immer mal wieder winken kleine Hände durch die große Scheibe. „Mir wird das Lachen und Toben fehlen“, gibt Gudrun Limperg zu. Angst vor der Stille aber hat sie nicht. „Ich freue mich auf meinen Ruhestand“, sagt sie, „freue mich auf die Zeit, die ich nun für Familie, Freunde und meine Ehrenämter habe“. Leicht fällt der Abschied aber nicht, nicht nur der von der Humboldtschule, sondern auch der vom Lehr- und Schulleiteramt. Zu erwarten war das vor 44 Jahren nicht. „Ich war auf einem Bauernhof in Immighausen groß geworden, immer in Bewegung gewesen und wünschte mir nichts mehr, als Sportlerin und dann Trainerin zu werden“, erinnert sich Gudrun Limperg. Und sie war auf dem besten Weg. Längst hatte sie sich in der Leichtathletikszene einen Namen gemacht, liebte den Prellball. Doch mit einem schlimmen Archillessehnenriss platzte der Traum vom Sportstudium. „Plötzlich musste ich mir über eine Alternative den Kopf zerbrechen“, erinnert sie sich. Im Rückblick habe es wohl so sein sollen, ist sich die 65-Jährige heute sicher. Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung vom Freitag, 3. Juli 2009.

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