Korbacher Kalkturm erzählt Erdgeschichte

Gute Aussichten für Besucher

Korbach - Völlig neue Aussichten verspricht der mächtige Kalkturm an der Frankenberger Landstraße. Bis Mitte November soll die umfangreiche Sanierung abgeschlossen sein – mit Ein- und Ausblicken auf eine weltweit bedeutende Fossilienstätte.

Seit Frühjahr 2014 wird das Bauwerk gründlich saniert, um künftig als Foyer des heimischen Geoparks „GrenzWelten“ und zugleich Pforte zur Korbacher Spalte möglichst viele Besucher zu locken. Das Mauerwerk ist neu verfugt worden, im Inneren wendelt sich eine verzinkte stählerne Treppe rund 14 Meter nach oben empor. Allein der Aufstieg ist ein Erlebnis, das bei der Ankunft oben mit ungeahnten Ausblicken gekrönt wird. Unter Ägide des Korbacher Ingenieurs Jürgen Kepplin ist auch das Dach in Holzbauweise stabil erneuert worden. Die stählerne Treppe mündet zentral in einem rund 100 Quadratmeter großen Raum, der künftig Ausstellung und Information für Besucher bieten soll. Die Exponate und der Turm schlagen dabei inhaltlich eine Brücke von der Erdgeschichte bis zum heimischen Kalkstein als Industrie- und Baustoff. (Jörg Kleine)

Mehr in unserer WLZ-Ausgabe vom 9. Oktober.

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