Leben zwischen Traum und Tribut

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Medienkünstler Thomas Henke stammt aus Korbach. Sein neuer Film „Felicitas Hoppe sagt“ ist bis 23. Juli im Wolfgang-Bonhage-Museum zu sehen.

Die Schriftstellerin und Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe sagt: „Ich habe Zeit meines Lebens davon geträumt, die Kunst auf die leichte Schulter zu nehmen.“ In einem Film, der weder Künstlerporträt, noch Biografie ist, sondern ein langes Gespräch diesseits und jenseits der Baumgrenze, haben sich Oliver Held und Thomas Henke zusammen mit der Schriftstellerin Felicitas Hoppe, die zwischen Berlin und dem Land der Viertausender lebt, auf die Suche nach scheinbar einfachen Fragen begeben: Wie lebt man zwischen Gipfelsturm und möglichem Absturz, zwischen Traum und Tribut, zwischen Produktion und Selbstreflexion, Selbstanschauung und Selbstvermarktung, zwischen Gesellschaft und Isolation? Lauter Fragen, die nicht auf Ergebnisse aus sind, sondern auf einen Prozess, auf Antworten, die ihrerseits neue Fragen aufwerfen, die durch die Sprache der Bilder beleuchtet werden...

Felicitas Hoppe sagt: „Man muss bedrohlichen Zuständen mit Produktivität begegnen – das ist nützlich.“ Präsentiert wird der Film „Felicitas Hoppe sagt“ aus Anlass der Übernahme des Filmarchivs Thomas Henke in den Bestand des Wolfgang-Bonhage- Museums Korbach. Im Rahmen der Ausstellung wird zukünftig eine große Auswahl von Filmen und Installationen aus Thomas Henkes 20-jähriger filmkünstlerischer Arbeit zu sehen sein.

Vom 9. bis 11. Juni und vom 23. bis 25. Juni, jeweils von 12 bis 16.30 Uhr, gibt es Sondervorführungen.

Info: Wolfgang-Bonhage-Museum Korbach, Kirchplatz 2, Tel. 05631/53289, Internet: www.museum-korbach.de

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