Die Geschichte um das Kloster Flechtdorf

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Das Kloster Flechtdorf ist mit seinen ungewöhnlich vielen Zeitschichten vom 12. bis zum 20. Jahrhundert ein besonderes Dokument der Bau- und Nutzungsgeschichte eines Klosters im ehemaligen Fürstentum Waldeck im Grenzraum zwischen Hessen und Westfalen.

Unter den zahlreichen romanischen Kirchen der Umgebung ist Kloster Flechtdorf wohl das bedeutendste Baudenkmal der Romanik in Waldeck. Der noch erhaltene West- und Südflügel der Konventsgebäude sowie das „Abtshaus“, errichtet 1114-1180, gehören mit zu den ältesten Profanbauten Norddeutschlands. Nach der Klosterzeit 1602 richteten die Waldecker Grafen in den Klostergebäuden das Waldecker Landeshospital für Bedürftige ein, das als Alten- und Pflegeheim bis heute besteht.

Die ehemaligen Klostergebäude gehören seit 2007 einem gemeinnützigen Förderverein. Öffentliche Klosterführungen werden regelmäßig jeden 2. und 4. Sonntag im Monat ab 14.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr oder nach Absprache (Tel. 05633-91124) von ausgebildeten Führern angeboten.

Lassen Sie sich mitnehmen auf eine spannende Zeitreise vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

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