Marsberg / Diemelsee

Heimische Klöster kooperieren: Bredelar ist Vorreiter

- Marsberg / Diemelsee (nv). Konzerte, Vorträge, Internet-Klosterladen, Schaugießerei, Führungen, Raum für private Feiern: Das Kloster Bredelar hat viel zu bieten. Der Förderverein Kloster Flechtdorf kooperiert mit den Vorreitern im benachbarten Westfalen.

Ausbau des ehemaligen Benediktinerklosters zu einem Kultur-, Bildungs- und Begegnungszentrum – dieses Ziel verfolgen die rund 250 Mitglieder des Fördervereins Kloster Flechtdorf. Seit der Vereinsgründung 2006 haben sie bereits viel bewegt und zu zahlreichen Veranstaltungen in das mittelalterliche Gemäuer, das sie entrümpelt und zunächst provisorisch eingerichtet haben, eingeladen.

Einen Schritt weiter sind bereits die westfälischen Nachbarn des Fördervereins Kloster Bredelar: Nach achtjähriger Restaurierung eröffneten sie im Oktober 2008 ihr Kultur- und Begegnungszentrum. Auf rund 1400 Quadratmeter Fläche gibt es seitdem öffentliche und private Veranstaltungen, zum Beispiel Ausstellungen, Konzerte, Tagungen, standesamtliche Trauungen und Hochzeitsfeiern. „Viele Menschen haben hier gemeinsam aus einer einsturzgefährdeten Ruine ein strahlendes Denkmal geschaffen“, freute sich Dr. Franz-Josef Bohle, Vorsitzender des 2000 gegründeten Fördervereins Kloster Bredelar, seinerzeit. Am Freitag wurde das ehemalige Kloster zudem in die Charta der Zisterzienserabteien und -stätten aufgenommen.

Beim „Tag der offen Tür“ im Oktober waren auch die Mitglieder des Fördervereins Kloster Flechtdorf in Bredelar zu Gast. Sie informierten über ihr Vorhaben. Die Hessen pflegen engen Kontakt zu den Westfalen, schon allein weil der Briloner Architekt Eckhard Lohmann für beide Projekte verantwortlich zeichnet. Zum „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 13. September, planen beide Fördervereine unter dem bundesweiten Motto „Historische Orte des Genusses“ ein attraktives Programm. Weitere Informationen gibt es unter: www.kloster-flechtdorf.de und www.kloster-bredelar.de.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 26. August 2009.

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