Korbach:

Hellwach in Sachen Prävention

- Korbach.Knapp 30 Veranstaltungen bieten die 5. Korbacher Präventionswochen vom 23. Oktober bis 5. November. Spannende Angebote gibt es für Schüler, Eltern, Lehrer, Senioren und Vereine.

„Seit über zehn Jahren engagiert sich die Stadt Korbach für die Präventionsarbeit“, berichtet Bürgermeister Klaus Friedrich stolz. Es geht um Vorbeugen gegen Sucht und Gewalt. Dabei hat sich die Kreisstadt längst überregional einen guten Namen gemacht: In Korbach ziehen Stadt und Polizei, Schulen und Kindergärten, Kirchen und Vereine an einem Strang. Dies nennt Bürgermeister Klaus Friedrich als „Erfolgsrezept“ in Korbach. Erstmals läuft das Programm in diesem Jahr über zwei Wochen. Interessierte haben dadurch mehr Möglichkeiten, Veranstaltungen zu besuchen, Überschneidungen werden vermieden. „Gucken statt Ducken“ heißt dabei das bewährte Motto. Gefahren durch Alkohol, Sucht und Internetkriminalität, sexueller Missbrauch – all diese Themen stehen im Blickpunkt. Theaterstücke, Seminare, öffentliche Vorträge und kritische Diskussionen bringen Licht hinein. Auch dieses Jahr sollen die Präventionswochen öffentlich sensibel machen für Gefahren durch Sucht und Gewalt, Impulse geben für ein breites Publikum. Los geht es am Samstag, 23. Oktober: In der Fußgängerzone gibt es verschiedenste Informationsstände. Den offiziellen Auftakt macht dann am 25. Oktober Rathauschef Friedrich und der hessische Innenminister Boris Rhein. Anschließend werden 200 bis 300 Gäste aus ganz Hessen zur Landesfachtagung erwartet – Thema: „Alkoholmissbrauch und Gewalt“. In den folgenden Tagen gibt es etwa verschiedene Theaterstücke für unterschiedliche Altersgruppen: „Voll drauf“ für Kinder ab drei Jahren, Improvisationstheater „RequiSiT“ (Barmer Ersatzkasse) für Jugendliche ab der 9. Klasse. Theater mit Diskussion bietet eine spannende Veranstaltung im katholischen Gemeindesaal zum Thema „Missbrauch“. Moderator ist WLZ-FZ-Chefredakteur Jörg Kleine.

Mehr in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 30. September.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare