Neues Schmuckstück des TSV Korbach ist so gut wie fertig

Herbert-Kuhaupt-Sportzentrum: Geräte sind aufgebaut, Internet läuft

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Außen ist allerdings noch ein bisschen was zu tun: Der Bereich vor dem Haupteingang be kommt noch ein Pflaster aus Steinen.

Korbach – „Immer wenn wir ein Netz brauchten, mussten wir rüber ins alte Vereinsheim“, sagt Angela König. Die Geschäftsführerin des TSV Korbach gibt in diesen Tagen zusammen mit ihrem Mann Mark König-Philipp, dem künftigen Leiter des Herbert-Kuhaupt-Sportzentrums, der WLZ eine Führung durch das neue Schmuckstück des Vereins.

„Seit Donnerstag dieser Woche funktioniert nun aber auch das Internet, das erleichtert uns die Arbeit sehr. Nächste Woche werden noch die Telefone installiert, dann kann auch die Geschäftsstelle in das neue Herbert-Kuhaupt-Sportzentrum umziehen“, sagt Angela König. Die offizielle Eröffnung des fast 400 Quadratmeter großen Areals sei schließlich für Ende August geplant.

„Wir sind fast fertig, aber einiges gibt es noch zu tun“, berichtet Mark König-Philipp. Draußen werde noch fleißig gepflastert, im Innenbereich des Gebäudes würden noch Beklebungen und Schilder angebracht wie beispielsweise für Spinde und Toiletten. „Mit Hilfe einer besonderen Bildtechnik sollen noch historische Motive der verschiedenen Sportarten an eine der Wände angebracht werden, damit unsere Besucher des neuen Sportzentrums die Verbindung zwischen Tradition und Moderne erkennen können“, berichtet der künftige Leiter.

Am sogenannten „Functional Tower“: Mark König-Philipp, der künftigen Leiter des Sportzentrums.

Das Herbert-Kuhaupt-Sportzentrum ist aus der Fitnessabteilung des TSV hervorgegangen – das ist beim Rundgang durch das Haus auch klar erkennbar. Wer das Zentrum durch den Haupteingang betritt, findet sich nach ein paar Schritten im Herzstück des Gebäudes wieder. Auf einer riesigen Fläche stehen die unterschiedlichsten Trainings- und Fitnessgeräte. Sogar eine 15-Meter-Bahn aus Kunstrasen gibt es hier. „Auf dieser Bahn können Sprints mit Gewichten gemacht werden, es wird auch noch ein Sprintschlitten angeschafft. Insgesamt kann man so seinen Antritt verbessern“, sagt Athletik-Trainer Nils Kindel.

Herrenumkleide: Die Spinde sind schon eingetroffen und aufgebaut. Fotos: Philipp Daum

Die Nutzung der Geräte im Herbert-Kuhaupt-Sportzentrum setzt eine Mitgliedschaft im Hauptverein voraus. Neben dem Mitgliedsbeitrag muss dann noch ein Nutzungsbeitrag für das Studio entrichtet werden. Da gibt es verschiedene Tarife.

„Der TSV-Fußballer kann zum Beispiel etwas für seine Kraft und Ausdauer tun“, erklärt Mark König-Philipp. Das Tor müsse er am Ende allerdings immer noch alleine treffen, fügt der Leiter mit einem Lächeln hinzu und merkt anschließend noch an, dass Nicht-Mitglieder zumindest die Möglichkeit haben, am umfangreichen Kursprogramm der Abteilung teilzunehmen. „Dafür haben wir ein kostenpflichtiges Zehnerkarten-System entwickelt.“

Auf der Laufbahn: Athletik-Coach Nils Kindel.

Kaum hat Mark König-Philipp den Satz ausgesprochen, geht die Rundtour weiter in den Kursraum. Von dort aus hat man einen optimalen Blick auf den Sportplatz auf der Hauer. Eine Tür führt nach draußen, damit Kurse auch unter freiem Himmel stattfinden können. „Alle Räume – und damit natürlich auch der Kursraum – werden noch mit einer technisch hochwertigen Musikanlage ausgestattet“, berichtet der Leiter.

Angrenzend an den fast fertigen Dusch- und Umkleidetrakt liegt zum einen der Loungebereich, in dem sich die Sportler aufhalten und durchschnaufen können. „Außerdem wird in der Nähe auch ein Areal geschaffen, in dem Kinder unter Betreuung spielen können, damit ihre älteren Geschwister und Eltern entspannt trainieren oder an den Kursen teilnehmen können“, sagt Mark König-Philipp. Eine Personal-Küche, Büros sowie ein Besprechungsraum sind im Sportzentrum ebenfalls untergebracht.

sportzentrum-korbach.de

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