Vöhl: Lob für die Gemeinschaft im Dorf

Herbert Kunz ist Vöhler des Jahres

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- Vöhl (resa). In geselliger Runde nehmen Ortsvorsteher, Bürgermeister und Vereinsvertreter in Vöhl einmal im Jahr das Geschehen im Ort unter die Lupe. Dabei küren sie auch ihren Bürger des Jahres: Die Auszeichnung ging in diesem Jahr an Feuerwehrmann Herbert Kunz.

Wenn es im Ort brennt, dann steht Herbert Kunz in der ersten Reihe: Das gilt für Feuer ebenso wie für manch andere brenzliche Situation, in der die Kirchengemeinde oder Vereine Hilfe brauchen.

„Herbert Kunz ist da, wenn man ihn braucht“, lobte Vöhls Ortsvorsteher Karl-Heinz Stadtler beim Vöhler Abend. Viele Vereinsvertreter waren zum jährlichen Treffen gekommen und bedankten sich bei Kunz für seinen Einsatz. „Er macht seine Arbeit mit Leib und Seele“, betonte Stadtler und überreichte dem gebürtigen Vöhler die Urkunde.

Der 54-Jährige nahm sie gerührt an. „Dieser Einsatz ist nur möglich, weil die Familie mitzieht“, betonte Herbert Kunz und bedankte sich bei Ehefrau Petra und den gemeinsamen Kindern. Bereits als Junge hatte Kunz die Jugendfeuerwehr unterstützt, vor acht Jahr übernahm er die Wehrleitung der freiwilligen Einsatzabteilung in Vöhl. „Wir sind eine gute Mannschaft“, freute sich Kunz.

Überhaupt sei seine Motivation immer das Miteinander im Ort gewesen. Das gilt für seine Zeit als Fußballer beim TSV Vöhl, für seinen Einsatz für die Kirche und das Schlossparkfest. „Und meine Arbeit macht mir Spaß“, ergänzte Kunz schmunzelnd. Damit sei er Vorbild für viele Menschen und vor allem für die Jugend, befand der Ortsvorsteher und gratulierte ebenso wie Bürgermeister Harald Plünnecke zur Auszeichnung.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Freitag, 16. Dezember.

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