Einschränkungen für Anwohner

Hessentag: Mehr als 140 Gruppen für Festzug gemeldet 

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Knapp 200 Gruppen mit 5000 Aktiven zogen 1997 rund vier Stunden lang durch die Hessentagsstadt: Eine Tanzgruppe aus Bad Arolsen sorgte beim Festzug mit ungewöhnlichen, barocken Fantasiekostümen für Aufsehen.

Korbach. Mit mehr als 140 angemeldeten Gruppen und insgesamt rund 3000 Teilnehmern nimmt der Festzug zum Abschluss des Hessentags am 3. Juni immer konkretere Form an.

Wer dabei ist, gibt die Stadt noch bekannt. Fest steht schon jetzt, dass es in zahlreichen Straßen im Korbacher Stadtgebiet zu Behinderungen kommen wird.

Der Umzug am letzten Sonntag des zehntätigen Landesfests ist traditionell einer der Höhepunkte eines Hessentags. Zu diesem Termin werden noch einmal besonders viele Besucher erwartet – und denen soll auch in Korbach einiges geboten werden. Motivwagen, Fußgruppen, Reiter, Kutschen, Kapellen und weitere Teilnehmer setzen sich am frühen Nachmittag in Bewegung. Bis die letzten Gruppen die Ehrentribüne am Amtsgericht in der Hagenstraße passiert haben, werden vermutlich rund drei Stunden vergangen sein. Das HR-Fernsehen überträgt den Umzug live.

Aufstellgebiet

Im sogenannten Aufstellgebiet, wo die Festzugteilnehmer in Korbach morgens ankommen und auf den Start am Mittag warten müssen, gilt ab 6 Uhr ein beidseitiges absolutes Halteverbot. Ab dann darf am Fahrbahnrand kein Auto mehr geparkt werden. Fahrzeugverkehr, um etwa zur Wohnung zu gelangen, wird bis maximal 10 Uhr möglich sein. Für die Anwohner im Aufstellgebiet bietet die Stadt Ausweichflächen zum Parken an. Betroffen sind die Louis-Peter-Straße, Berliner Straße, Karpatenstraße, Sudentenstraße, Schlesische Straße, Briloner Landstraße und Königsberger Straße.

Festzugstrecke

Auch Bewohner der Straßen, durch die der 2,7 Kilometer lange Umzug führen wird, müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Hier wird ab 6 Uhr morgens ein Halteverbot greifen. Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt parkende Fahrzeuge vom Fahrbahnrand weggefahren sein müssen. Das eigene Haus oder die Wohnung werden Anwohner noch bis maximal 11 Uhr erreichen können. So verläuft der Festzug: Nelkenstraße, Sachsenberger Landstraße, Westwall, Jakob-Wittgenstein-Straße, Enser Straße, Südwall, Itterstraße, Grabenstraße, Amt Stadtpark, Klosterstraße, Bunsenstraße, Hinter dem Kloster, Kirchstraße, Hagenstraße und Nordwall.

Bei einer Anliegerversammlung in der Stadthalle am Dienstagabend informierte Volker Thielemann, bei der Stadtverwaltung für den Festzug verantwortlich, über die Sonderregelungen. Anwohner der betroffenen Straßen, die am Tag des Festzugs auf ein Auto angewiesen seien, sollten es rechtzeitig vorher an einer frei erreichbaren Stelle parken. Bürgermeister Klaus Friedrich und der Hessentagsbeauftragte der Staatskanzlei, Thorsten Herrmann, warben um Verständnis. Beide appellierten an die Anlieger, den Umzug als krönenden Abschluss des Hessentags 2018 zu genießen. (r/lb)

Infos: Noch offene Fragen zum Thema Festzug beantwortet Volker Thielemann, der unter Tel. 05631/53-312 oder per E-Mail an volker.thielemann@korbach.de im Rathaus zu erreichen ist.

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