Conti in Fahrt für ein herausforderndes Jahr 2016

High-Tech-Gummi aus Korbach

+
Über 31 000 Pkw-Reifen rollen täglich vom Band. Ein Rennpferd ist der „SportContact 6“, den Francisco Rubiales-Toca, Harun Altinbay und Christian Gerlach (v.l.) zeigen. (Foto: Jörg Kleine)

Korbach. Breite „Schlappen“, Technik vom Feinsten: 2016 läuft Conti in Korbach mit hoher Drehzahl. Im Sommer soll das neue Technologiezentrum Fahrt aufnehmen.

Im Sommer soll auch das neue Schmuckstück in Korbach richtig Fahrt aufnehmen: das Technologiezentrum. Rund 45 Millionen Euro investiert der Continental-Konzern in die High-Tech-Fabrik. Produkte und Prozesse der Reifenfertigung sollen von Korbach aus weltweit bei Conti Maßstäbe setzen.

„Volle Kraft voraus“, heißt dabei die Devise des Kapitäns am Conti-Standort Korbach. Europa läuft stabil, der russische Markt hat zuletzt wegen der Wirtschaftsflaute geschwächelt, dafür zeigen Nordamerika und Asien weiterhin auf Wachstum, schildert Werksleiter Lothar Salokat die Marktlage bei Pkw-Reifen. Doch in der Hansestadt spielen die exakt 3477 Conti-Mitarbeiter auch auf allen anderen Ebenen in der globalen Champions League: Deutschlands einziges Fahrradreifenwerk zeigt international starkes Profil mit Premiumprodukten, Industriereifen aus Korbach sind ebenso begehrt. Und Europas größtes Schlauchwerk präsentiert sich „sehr gut aufgestellt“, unterstreicht Ulrich Spitzer, Geschäftsführer der ContiTech Schlauch GmbH. (Jörg Kleine)

Mehr in unserer Zeitungsausgabe vom Freitag.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare