Vöhl

Hunderte Gäste bei Eröffnung des neuen Seniorenzentrums in Asel

- Vöhl-Asel (nv). Das Prinzip der Großfamilie möchte das Gemeinschaftswerk der Evangelisch-Lutherischen Gebetsgemeinschaften im neuen Seniorenzentrum in Asel aufgreifen. Zur Eröffnung am Samstag gab es ein großes (Familien-)Fest.

Unter freiem Himmel, inmitten der frisch angelegten Beete versammelten sich Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter sowie zahlreiche Ehrengäste aus Kirche und Politik, um die moderne Pflegeeinrichtung in „den Dienst Gottes und seiner Gemeinde zu stellen“, wie Joachim Wesel, Vorsitzender des Hauptvereins der Gebetsgemeinschaften, betonte. „Gott ist schließlich die beste Heimaufsicht, sein Geist und Segen sind die beste Betriebsausstattung.“ Möge das neue Haus für die Senioren ihr irdisches Zuhause werden.

Zuhause sollen sich die Bewohner auf dem Aseler Weinberg künftig mehr denn je fühlen: „Wir greifen mit unseren Hausgemeinschaften das Prinzip der Großfamilie auf“, hatte Einrichtungsleiter Thomas Wöllenstein das überarbeitete Pflegekonzept auf WLZ-FZ-Anfrage bereits erläutert. 60 Senioren sollen sich laut Architekt Achim Roth (Battenberg) künftig in fünf funktionalen Hausgemeinschaften wohlfühlen und bewusst miteinander leben.

Rund sieben Millionen Euro investierte das Gemeinschaftswerk: Land, Gemeinde, Landeskirche und Fernsehlotterie gehören zu den Förderern, denen Salinga herzlich dankte. „Die Menschlichkeit einer Gesellschaft spiegelt sich im Umgang mit alten Menschen“, begründete Staatssekretärin Petra Müller-Klepper die Landeszuweisung von 2,2 Millionen Euro.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 31. August 2009.

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