Heute vor 95 Jahren wurde erstmals Insulin eingesetzt

Insulin ist für Katleen Illian lebenswichtig

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Katleen Illian (r.) muss seit ihrem 4. Lebensjahr Insulin spritzen. Seit vier Jahren trägt sie eine Insulinpumpe. Sie kann gut mit der Kranheit leben, was Dr. Arved-Winfried Schneider und Diabetes-Beraterin Christel Heinke vom Korbacher Krankenhaus freut.

Bis 1921 galt die Zuckerkrankheit als Todesurteil. Am 11. Januar 1921 wurde  erstmals Insulin eingesetzt -seitdem sind auf den Tag genau 95 Jahre vergangen und Millionen von Diabetikern hat Insulin das Leben gerettet. Zu ihnen gehört auch die 24-jährige Katleen Illian aus Twiste.

Sie hat Typ-1-Diabetes und muss sich seit ihrem vierten Lebensjahr Insulin spritzen. „Als Kind war das schrecklich für mich, und als Jugendliche habe ich auch dagegen rebelliert, aber ich habe gelernt, einfach damit zu leben“, sagt sie mit einem Lachen und voller Überzeugung.

sie muss sich an geregelte Mahlzeiten, eine bestimmte Ernährung, regelmäßige Blutzuckermessungen und Insulingaben halten, um Komplikationen zu vermeiden. Denn Diabetes ist eine Erkrankung, die nicht geheilt werden kann und die den Betroffenen ein Leben lang begleitet. „Wenn ich Essen sehe, rechne ich sofort aus, wie viel ich dafür spritzen muss“, erklärt sie. Doch „Diabetes gehört zu den wenigen chronischen Krankheiten, gegen die man mit Selbstmanagement etwas tun kann und auch alt werden kann“, erklärt Christel Heinke, Stationsleiterin und Diabetes-Beraterin am Korbacher Stadtkrankenhaus.

Katleen Illian hat das durch und durch verinnerlicht – und ist dankbar für den großen Fortschritt, den die Diabetesforschung seit 1921 gemacht hat.

Mehr zu Katleen Illians Geschichte und zu Hintergründen lesen Sie in der Druckausgabe der Waldeckischen Landeszeitung am Mittwoch, 11, Januar.

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