Katholische Frauengemeinschaft begeistert bei Weiberfastnacht

Jecke Wiever in Sankt Marien

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„Ein donnerndes Sankt Marien Helau“: Rund hundert jecke Wiever feierten am Donnerstagabend in Sankt Marien mit Büttenreden, Schunkelrunden und Sketchen Karneval.

Raketen und Helau-Rufe gaben am Donnerstag den Rhythmus in Sankt Marien an: Dort feierte die Katholische Frauengemeinschaft Weiberfastnacht.

Männer haben an diesem Abend keinen Zutritt. Aber einer fehlt den Damen der Katholischen Frauengemeinschaft dann doch: ihr Dechant. Der hatte inmitten der illustren Gesellschaft ganz vorne Platz nehmen sollen. Aber der Platz ist leer. Carola Schillmöller, so schlagfertig wie humorvoll, ahnt allerdings schon: „Der kommt bestimmt wieder zu spät.“ Schlagfertige Nonne Und tatsächlich: Bernd Conze, mit schwarzen Haaren und Augenbrauen und auffälligen Tätowierungen schleicht sich verspätet in den Saal – sehr zur Freude der 100 Frauen, die zur Weiberfastnacht nach Sankt Marien gekommen sind. Als dann auch der letzte Gast seinen Platz bezogen hat, beginnt der rund fünfstündige Spaß. Die Gastgeberinnen singen in Bademantel und Schlafanzughosen: „Oh lala, willst du eine Wellness? Oh lala.“ Und damit geben sie nicht nur das Motto des Abends bekannt, sondern auch einen zweiten männlichen Gast. Olaf Schmillmöller hat am Klavier Platz genommen und begleitet die Frauen durch den Abend. Der gestaltet sich so musikalisch wie heiter. Als Glanzlicht des Abends entpuppt sich wieder Nonnen-Moderatorin Carola Schillmöller. Die geht in ihrer Rolle völlig auf und wird von den Frauen gefeiert. (resa)

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung am Samstag, 6. Februar.

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