Willingen

Jugendliche für die Zukunft ermutigen

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- Willingen (resa). Wenn die weite Welt ruft, dann packen Jugendliche oft ihre sieben Sachen. Dass es auch in der Region reizvolle Arbeitsplätze gibt, das wollen Willinger und Diemelseer ihren Schülern deutlich machen – und ihnen so auch die Angst vor der Zukunft nehmen.

Statt des normalen Unterrichts steht am Dienstag die praktische Zukunft auf dem Stundenplan. Zum Auftakt der Initiative gegen Nachwuchskräftemangel haben die Schüler der Uplandschule in Willingen Besuch. Nicht nur Rektor Herbert Hellwig und Heike Hey vom Projekt-Team „dual regional“, sondern auch Willingens Bürgermeister Thomas Trachte und Diemelsees Bürgermeister Volker Becker sind in den Vorabschlussklassen zu Gast, denn gemeinsam haben sie eine Initiative ins Leben gerufen, die Diemelseer und Willinger Schülern bei der Zukunftsplanung helfen soll (wir berichteten).

„In vielen Betrieben wirkt sich der Nachwuchskräftemangel schon aus“, erklärt Becker, „mit dieser Aktion wollen wir den Schülern zeigen, dass es auch in unserer Region attraktive Berufsbilder gibt“. Das ist die eine Seite der Medaille. Gleichzeitig soll den Jugendlichen aber auch Mut für die Zukunft gemacht werden. „Wir dürfen Schüler nicht drängen, sie nicht unter Druck setzen, sondern Informationen anbieten“, sagt Trachte. Das Abitur sei nicht für alle Schüler der sinnvollste Weg, auch Haupt- und Realschüler hätten Chancen auf dem Ausbildungsmarkt.

Welche Chancen das sind, das erklären noch bis zum Donnerstag Vertreter aus der Wirtschaft und der Agentur für Arbeit in der Willinger Uplandschule. Drei Tage lang steht für die Schüler der Klassen 8 und 9 die eigene Ausbildung im Mittelpunkt.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Mittwoch, 16. März

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