Neerdar

Karl Bangert regiert Neerdarer Schützen

- Willingen-Neerdar. Wie der Vater, so der Sohn? In Neerdar jedenfalls ist es genau umgekehrt. Hier setzte Thomas Bangert bereits 2001 mit dem Königsschuss Maßstäbe. Er zählte zu den ersten Gratulanten, als sein Vater gestern um 13.55 Uhr mit dem entscheidenden Treffer den Vogel von der Stange holte.

Prädikant Karl Preising hielt den Gottesdienst, mit dem das Fest am Samstag begann. Für den musikalischen Rahmen sorgten Bezirkskantorin Jutta Kneule (Orgel) und Tobias Saure (Trompete). Nach der Kranzniederlegung am Ehrenmal durch Vorsitzenden Reinhold Pfennig holten die Mitglieder der Kyffhäuser-Schützenkameradschaft das bisherige Königspaar Michael Schenker und Sabrina Pöttner samt Hofstaat ab. Der Musikverein Ober-Waroldern gab das Marschtempo bei dem kleinen Festzug vor. Im Festzelt verbrachten die Neerdarer und ihre Gäste einen vergnügten Abend. Für Tanz- und Stimmungsmusik sorgte die „Sunshine Band“. Im Lauf der Veranstaltung überreichte Vorsitzender Reinhold Pfennig die Schützenschnur in Bronze an Christoph Weltecke. Das bisherige Königspaar, das den Verein zwei Jahre lang bestens repräsentiert hat, lud gestern zum Königsfrühstück ein. Gut gestärkt hatten dann zunächst die Ehrengäste der Veranstaltung Gelegenheit, beim Schießen um die Ehrenscheibe ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen. Zum zweiten Mal in Folge zeigte dabei Bürgermeister Thomas Trachte, dass er ein ganz ausgezeichneter Schütze ist. Er gewann die Scheibe mit einem Blattschuss. Vorsitzender Reinhold Pfennig und Jagdpächter Jürgen Michel standen ihm nur wenig nach. Die Mitglieder der Geschützgruppe „Wilhelmine“ aus Goddelsheim verkündeten mit einigen mächtigen Böllerschüssen den Beginn des Vogelschießens. Um 12.10 Uhr, wenige Minuten nach Beginn des spannenden Wettbewerbs, sicherte sich Simone Schuppe mit dem zehnten Schuss das Zepter. Horst Habermann freute sich über den Reichsapfel, der beim 45. Schuss um 12.36 Uhr fiel. Heinz-Jürgen Kiel schließlich schoss um 13.03 Uhr die Krone ab. Damit war der Wettkampf um den Vogel freigegeben, der sich diesmal als äußerst hartnäckig erwies. Ausführlicher Bericht in der WLZ vom 29. Juni 2009

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare