Korbacher Künstlergruppe „Artur“ eröffnet am Samstag ihren „Weihnachtsladen“ in der Heerstraße

Von Karten bis Stelen und Bildern

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Korbach. Die Künstlergruppe „Artur“ eröffnet am nächsten Samstag, 28. November, um 11 Uhr ihren Weihnachtsladen in der Heerstraße 1. An den vier Adventswochenenden bieten fünf Künstler am Freitag und Samstag verschiedene Werke an – von Postkarten und Büchern bis zu Skulpturen und Bildern.

Der Laden lade ein, „einfach mal zu gucken“, bei einem Kaffee mit Leuten zu plaudern, sich zu entspannen und sich bei der „Geschenkberatung“ der Künstler Tipps zu holen, beschreibt Henning Drescher. „Und am Ende haben die Besucher was Wunderbares.“ Carola Petersen fügt hinzu: „Wir wollen mit unserem Angebot etwas anderes zeigen zur Weihnachtszeit.“ Das „besondere Geschenk“ Wer zum Fest „etwas Besonderes“ suche, könne im Laden viele „ausgewählte und unikate Geschenke finden“, sagt Drescher. „Alle Preisklassen“ seien vertreten, berichtet Sabine Neuhaus. Die Angebote:

Henning Drescher  hat seine beiden Bücher „Geschichten, Erzählungen und Sagen aus dem Waldecker Land“ und „Geschichten, Reime, Rätsel und Sprichwörter – up Platt“ mitgebracht, verschiedene Formen eines „Heimatquiz“, Bilder und Graphiken sowie handgemachte Glückwunschkarten. Neu sind Kartenblöcke mit waldeckischen und nordhessischen Rezepten.

Christina Behringer  hat eine Auswahl an Bildern zusammengestellt: Kollagen und Dekollagen. Neu sei, dass sie ins Dreidimensionale gegangen sei, berichtet sie – aus Pappe und Styropor hat sie kleine Skulpturen geschaffen. Außerdem hält sie eine Mappe mit kleineren Arbeiten parat.

Carola Petersen  bietet verschiedene Figuren an – Engel wünschen eine „frohe Weihnacht“, bunt bemalte „gut gebaute Frauen“ grüßen, außerdem stehen weiße „Sänger“ zum Chor vereint beisammen. Für die Figuren recyclet sie Plastikflaschen oder Tetrapacks, sie überzieht sie mit Holzmaschée, das sie in die gewünschte Form bringt. Außerdem verkauft sie Karten.

Sabine Neuhaus  hat Korbacher Ansichten in verschiedenen Größen und Techniken auf Bilder gebannt. Hinzu kommen Briefkarten und ausdrucksstarke Portraitbilder – es handelt sich um Vorstudien von großformatigen Werken, die bei einer Kunstausstellung im Wolfgang-Bonhage-Museum gezeigt hat.

Helmut Mander  kombiniert seine Keramikfiguren mit alten Eichenbalken, die er oft aus Abrisshäusern erhält.

Mehr als vier Jahre hatte die seit 1997 bestehende Gruppe im Kümmelschen Haus neben dem Rathaus einen Kunstladen, den sie wie berichtet im Juli aufgeben musste. Dank günstiger Konditionen kann „Artur“ an neuer Stätte wenigstens einen „Weihnachtsladen“ einrichten.

Der „Weihnachtsladen“ ist zwischen dem 28. November und 19. Dezember geöffnet: an den vier Freitagen von 16 bis 18 Uhr, an den Samstagen von 10 bis 13 Uhr.

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