Korbach

Kinderuni zum Klimawandel begeistert 220 kleine Studenten

- Korbach (resa). Während die Nepalesen auf dem Mount-Everest und rund 100 Staatschefs in Kopenhagen tagen, berieten gestern in der Stadthalle auch 220 kleine Leute im Rahmen der Kinder-Uni über den Klimawandel.

Der Ansturm ist groß, rund 220 kleine Leute warten im Foyer der Stadthalle auf den Startschuss zur Sonderveranstaltung der Kinder-Uni. Als die Türen endlich geöffnet werden, gibt es kein Halten mehr, die kleine Leute stürmen auf der Suche nach den besten Plätzen in den Saal. Welcher Wissenschaftler würde sich über so viel Begeisterung in Sachen Bildung nicht freuen? Und so blickt auch Stefan Rötzel, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für Umweltsystemforschung der Uni Kassel zufrieden in die Runde. Er ist Experte in Sachen Klimaforschung und lädt die Kinder auf eine Reise nach Tuvalu ein. Doch zuvor wollen die sieben Bürgermeister des Gastgebers, des Kommunalen Service Verbundes Eisenberg ein Zeichen setzen. Und so unterschreiben sie die Charta „100 Kommunen für den Klimaschutz“, mit der sie sich verpflichten, in ihren Kommunen den Energieverbrauch zu reduzieren.Dass Energiesparen aber nicht allein Sache der Erwachsenen ist, verdeutlicht dann Stefan Rötzel. „Was bedeutet eigentlich Klimawandel“, fragt er in die große Runde neugieriger Blicke und bekommt wie immer in der Kinder-Uni hundertfach Antwort. „Klimawandel ist, wenn Eisbären ihr Zuhause verlieren“, wissen die kleinen Studenten.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung und der Frankenberger Zeitung von Dienstag, 8. Dezember 2009.

Eine Bildergalerie zur Kinder-Uni finden sie hier.

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