Sommerkonzert: Musiker bieten Zuhörern zweistündiges Programm

Der Klangkörper Alte Landesschule

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Das Streicherensemble: ein großes Ganzes. Der Kammerchor: ganz groß. Und die junge Gitarrengruppe: da wächst was Großes heran.Fotos: Dennis Schmidt

Korbach - Mal flott, mal klassisch. Mal mit Gesang, mal ins­trumental. Welchen musikalischen Mix die Schüler der Alten Landesschule beherrschen, machte am Dienstag einmal mehr das Sommerkonzert deutlich.

29 Titel, zehn Gruppen, einige Dutzend Schüler und neun musikalische Leiter: Allein die Zahlen machen deutlich, welchen Stellenwert die Musik in den vergangenen Jahren an der Alten Landesschule bekommen hat. Zu den alten Klassikern, beispielsweise dem gemischten Chor unter Leitung von Bernhard Uteschil, haben sich Schuljahr für Schuljahr neue Gruppen gesellt - auch dank enger Zusammenarbeit mit der Musikschule.

Als wahre Bereicherung kann getrost der Kammerchor mit Silvia Grebe an der Spitze bezeichnet werden. Hier zeigt sich, dass „13“ sehr wohl eine gute Zahl ist. Denn ebenso viele Schülerinnen und Schüler brachten das flotte „Daydream Lullaby“ oder das poppige „Radio“ zu Gehör - ohne Instrumente, nur mit Stimme und Beatbox.

Den Anfang hatten in der Aula die Jüngsten gemacht. Bläser und Gitarrenspieler zeigten, was musikalisch in ihnen steckt. Der dreiköpfigen Holzbläsergruppe (Leitung: Musikschullehrer Michael Kuhaupt) gehörte mit „Kumbaya, my lord“ ganz allein die Bühne. Und die Querflötenspieler mit Ming Wang brachten „Over the rainbow“ mehrstimmig und mit eigenem Einsatz zu Gehör. Kleine Soli in einer großen Gruppe spielten die Gitarristen.

Nahe an einem einzigen Klangkörper war das Streicherensemble, das mit abwechslungsreicher Besetzung und Unterstützung vom Horn bekannte Melodien vortrug, vom Lindenberg’schen „Cello“ bis zu „Viva la vida“ von Coldplay.

Einen Mix aus schön gespieltem Theater und engagiertem Gesang bot der Unterstufenchor, der Einblicke in „Agathes Alptraum“ lieferte. Das ideenreiche Singspiel rund um die Erlebnisse von Schneewittchen ist fast schon ein Bühnenklassiker geworden.

Richtig krachen lassen wollten es die Mitglieder der Rock-AG. Mit „Of monsters and men“ hatten sie sich das Beste zum Schluss aufgehoben. Vor allem die weiblichen Stimmen wussten am Abend zu überzeugen - wenn sich auch die fast noch nagelneue Technik der Aula etwas störrisch gab.

Big Band, gemischter Chor und Nachwuchsbläser komplettierten das Programm, das die vielen Anwesenden am Ende mit viel Beifall bedachten.

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