20 Konfirmanden aus Sachsenberger und Korbacher Kirchspiel backen gemeinsam 160 Laibe

Knuspriges Brot für guten Zweck

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Lichtenfels - Konfirmanden aus zwei Kirchspielen haben professionell Brot gebacken und es verkauft, um den Erlös für Brot für die Welt zu spenden.

Bereits zum wiederholten Mal hat Bäckermeister Dirk Weber aus Sachsenberg Konfirmanden eingeladen, zusammen mit ihm Brote für die Aktion „Brot für die Welt“ zu backen. 20 Konfirmanden aus Dalwigksthal, Münden, Neukirchen, Sachsenberg, Goddelsheim, Ense und Eppe waren der Einladung zur gemeinsamen Konfi-Brotback-Aktion gefolgt. Der Bäckermeister hatte Rezepte aus seinem geheimen Vorrat bereitgehalten, und so backten die Teenager Brotsorten, die es normalerweise nicht in Geschäften gibt.

Die Konfirmanden stellten aus dem Teig, den Bäckermeister Weber gespendet hatte, 160 Brote in zwei Sorten her, die beim Erntedankgottesdienst in Neukirchen und beim Gemeindefest in Fürstenberg für die gute Sache verkauft werden sollten. Eltern der Konfirmanden und alle, die im Vorfeld von der Aktion wussten, hatten bereits Brote vorbestellt.

Neben einem dunklen Malzbrot backten die Jugendlichen ein Rotkornweizenbrot, welches in Bio-Sesam gewälzt wurde. Neben den Broten fertigten die Mädchen und Jungen auch Hefezöpfe und - als Belohnung für den Eigenbedarf - kleine Pizzen.

Es war richtig was los in der Backstube, als in drei Gruppen Kinder Teig abwogen, Brote formten, Zöpfe flochten, Gemüse schnitten, Teiglinge in Sesam wälzten und die Produkte auf Backbleche und in Backformen füllten. Am Ende der heißen Schlacht sahen alle bekleckert aus, doch während der Aktion, die mehrere Stunden dauerte, herrschten beste Laune und eine hohe Motivation.

Die Konfirmanden lauschten den Erklärungen Dirk Webers wissbegierig und folgten seinen Anweisungen, sodass die Produkte hinterher alle die gleiche Größe und Qualität hatten.

Während vier Gruppen in Sachsenberg die Brote anfertigten, saßen andere Konfirmanden mit Pfarrer Burkhard Uffelmann in der guten Stube der Bäckerei und diskutierten über einen vernünftigen Umgang mit Lebensmitteln, warum so viele Lebensmittel weggeworfen werden und wie diese Situation verbessert werden kann. Die Gruppen wurden immer wieder ausgetauscht, damit jeder Konfirmand alle Stationen mitmachen konnte.

Neben den Broten waren in Fürstenberg und Neukirchen auch die Zöpfe heiß begehrt und so füllte sich die Spendenkasse dank vieler großzügiger Spenden schnell und üppig.

Von Klaus Uwe Poetzsch

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