Korbach:

Koloss schleicht in der Nacht ans Ziel

- Korbach. Geschafft! Mithilfe eines gewaltigen Sattelschleppers und zweier Lastkräne ist am Dienstag die Installation eines 400 000 Liter fassenden Gastanks abgeschlossen worden. Die teure Fracht aus Bayern bahnte sich nachts ihren Weg durch den Nordkreis.

„Don’t worry, be heavy“ prangt in Anlehnung an Bobby McFerrins Hit in großen Lettern auf dem noch viel größeren Schwerlaster. Ein wenig Schalk im Nacken muss man wohl haben, um sich mit diesem Stahlkoloss überhaupt auf die Straße zu trauen. 63 Tonnen wiegt allein die Sendung mit dem Ziel Elfringhäuser Weg in Korbach. 140 Tonnen bringt der gesamte Transport auf die Waage. Mit bis zu 62 Kilometer pro Stunde bahnt sich der Riese seinen Weg nach Korbach. Das ist allerdings der theoretische Spitzenwert bei ungebremster Abfahrt. Berghoch und bei engeren Kurven, die jedem Sportwagenfahrer ein Lächeln aufs Gesicht treiben, wird das Gefährt elend langsam. Zwei Begleitfahrzeuge sichern nachts den weit ausschwenkenden Transporter aus Biggenkopf kommend ab. Die orangen Warnleuchten sind schon von Weitem aus zu erkennen. Und die Geräusche der ächzenden Reifen während der Fahrt zeigen deutlich, welche Last auf ihnen ruht.

Mehr in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 28. Juli.

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