Feuerwehr gibt schnell Entwarnung

Korbach: Aldi wegen CO2-Alarm geräumt

+
Wegen eines CO2-Alarms wurde der Aldi in der Strother Straße in Korbach geräumt. Ein mit Atemschutz und Messgeräten ausgerüsteter sogenannter Angriffstrupp gab aber schnell Entwarnung.

Korbach - Ein Stunde nach Eröffnung mussten Kunden und das Personal des Aldi-Marktes in der Strother Straße in Korbach am Samstagmorgen den Markt schon wieder verlassen. Ein CO2-Warngerät im Bereich der Kühl- und Kälteanlage hatte ausgelöst und so auf eine Störung oder Austritt von Kohldioxid (CO2) hingewiesen.

Die danach alarmierte Feuerwehr Korbach rückte Minuten später mit ihrem Gefahrgutzug mit fünf Fahrzeugen und 19 Besatzungsmitglieder an. Ein mit Atemschutz und Messgeräten ausgerüsteter sogenannter Angriffstrupp habe aber schnell Entwarnung geben können, da sich im Gebäude keine erhöhten Konzentrationen des Gases nachweisen haben lassen und sich die erhöhte Konzentration anscheinend nur im Bereich der Anlage befanden habe, teilt die Korbacher Wehr mit. 

Die Spezialisten der Feuerwehr vermuteten, dass sich innerhalb der Kühlanlage eine kleine Leckage befunden hat. Da die Anlage bei Störung jedoch sofort runterfährt, konnten keine weiteren gefährlichen Konzentrationen außerhalb der Anlage gemessen werden, sodass der Lebensmittelmarkt kurze Zeit später wieder geöffnet werden konnte.

Die Anlage wurde dann später von einem Kundendienst gewartet und überprüft. Kohlendioxid (CO2) ist ein nicht brennbares und farbloses Gas, das unter anderem auch als Kältemittel für Kühl- und Kälteanlage genutzt wird. CO2 ist schwerer als Luft und sammelt sich in Bodensenken ab, verdrängt den Sauerstoff und kann dadurch zum Erstickungstod führen.

Lesen Sie auch: Aldi plant Neubau am Südring in Korbach

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion