Polizei Korbach ermittelt wegen Jagdwilderei

Tierquäler in Lengefeld: Gänsemama zweites Mal mit Pfeil beschossen

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Leider wurde am späten Montagabend erneut festgestellt, dass die Gans mit einem Pfeil beschossen wurde. Diesmal traf der Pfeil in den Hals-Brustbereich.

Ein Jäger hat am Wochenende eine angeschossene Gans auf dem Wipperteich im Korbacher Ortsteil Lengefeld gerettet – und damit auch die erst wenige Wochen alten Küken. Der Vogel wurde am Montag ein zweites Mal von einem Pfeil getroffen.

  • Mit einem Pfeil ist eine Gänsemutter am Wochenende am Flügel verletzt worden.
  • Am Montag wurde die Gans ein zweites Mal von einem Pfeil getroffen.
  • Die Polizei ermittelt wegen Jagdwilderei und sucht nach Hinweisen zu dem Tierquäler.

Update, 19.05.2020, 11.55 Uhr: Ein Pfeil durchbohrte ihren Flügel: Eine verletzte Kanadagans mit ihren Küken ist am Samstag im Korbacher Ortsteil Lengefeld am Wipperteich gefunden worden. Ein herbeigerufener Jäger fing den Vogel ein und entfernte den Pfeil. Auch die Polizei aus Korbach war vor Ort und unterstützte den Jäger.  Die Gänsemama konnte anschließend ihre Küken wieder in Obhut nehmen. 

Gans zweimal durch einen Pfeil getroffen

Doch am späten Montagabend wurde die Gans ein zweites Mal verletzt aufgefunden: Diesmal hatte der Pfeil den Hals-Brustbereich getroffen. Glücklicherweise wurde das Tier erneut nicht lebensgefährlich verletzt, der Jäger konnte den Pfeil entfernen. "Der Gänsemama ging es auch am Dienstagmorgen noch den Umständen entsprechend gut", berichtet die Polizei.

Um die Sache aufklären zu können, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung, Tel.: 05631/9710. Es wird wegen Jagdwilderei ermittelt. Zum genauen Tatzeitraum liegen keine Hinweise vor.  (mit 112-magazin.de)

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