Rauchmelder gehört und Feuerwehr alarmiert

Korbach: Nachbarn verhindern Küchenbrand größeren Ausmaßes

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Löschzug alarmiert: Mit 25 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen war die Feuerwehr zur Stelle.

 Dank aufmerksamer Nachbarn konnte am Samstagvormittag gegen 10 Uhr größerer Schaden in einem Einfamilienhaus in der Straße Auf Lülingskreuz verhindert werden.

Nachbarn hatten den Rauchwarnmelder und später auch Rauch im Haus wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht im Haus. Kurze Zeit später rückten 25 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen, sowie ein Rettungswagen aus.

Nach einer kurzen Erkundung konnten die Einsatzkräfte dann schnell ein auf einem nicht abgeschalteten Elektroherd befindliches Holzschneidebrett als Ursache ausmachen, dass sich gerade unter großer Rauchentwicklung von Holz in Holzkohle umwandelte. Eine offene Flamme war zum Glück noch nicht entstanden.

Während die Besatzung eines Löschfahrzeuges zur Sicherheit schon mal alles für einen Löschangriff in Bereitstellung aufbaute, verschaffte sich die Mannschaft des zweiten Löschfahrzeuges über ein gekipptes Badezimmerfenster Zugang zum Wohnhaus. So konnte nach kurzer Zeit ein Trupp unter Atemschutz das teilweise verrauchte Gebäude betreten, den Herd abstellen und das Holzbrett nach draußen schaffen. Beim anschließenden Kontrollgang und der Belüftung des Wohnhaus fanden die Einsatzkräfte dann in der ersten Etage einen Hund, der sich verängstig nach oben in Sicherheit gebracht hatte. Die Einsatzkräfte beruhigten das Tier und übergaben es später zu weiteren Betreuung den Nachbarn. Inzwischen hatte Stadtbrandinspektor Carsten Vahland auch Kontakt mit der Eigentümerin aufnehmen können. Mit ihren Informationen konnte das Gebäude dann wieder ordnungsgemäß verschlossen und ebenfalls in die Obhut der Nachbarn gegeben werden.

Nach rund 45 Minuten war der Einsatz beendet. Ohne die aufmerksamen Nachbarn wäre es in kurzer Zeit zu einem Küchenbrand größeren Ausmaßes gekommen.   cas

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