In der Hütte von Heckers an der Marker Breite in Korbach wird gebacken

Rund 10.000 Kräppel für einen guten Zweck

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Blecheweise Nachschub: Stephan Hecker mit einer Ladung fertiger Kräppel. 

Korbach. Schon um 2.15 Uhr in der Nacht auf Freitag sei der Erste da gewesen, um frische Kräppel zu holen, erzählt Friedhelm Schmidt. Da hatten Schmidt und die anderen fleißigen Helfer schon einige Stunden Arbeit hinter sich. Auch in diesem Jahr wollen sie wieder rund 10 000 Kräppel für den guten Zweck verkaufen.

„Seit 24 Stunden bin ich jetzt wach“, sagte Gerfried Werner am Freitagvormittag. Erst am späten Nachmittag geht es für den Helfer für ein paar Stunden nach Hause, um etwas zu schlafen – bevor dann die nächste Nachtschicht beginnt. Seit zehn Jahren ist Werner jedes Jahr mit dabei, wenn in der Hütte an der Marker Breite 72 gebacken wird.

Zehn Helfer sind es in diesem Jahr und darunter auch zwei neue, wie er sagt. Darüber freut sich der mit 66 Jahren älteste Backhelfer, denn so langsam müsse die Aufgabe in jüngere Hände abgegeben werden. „Das Helfen fällt mir heute schwerer als noch vor zehn Jahren.“ Jeder von ihnen hat einen festen Aufgabenbereich, außerdem gibt es Springer die aushelfen, wo gerade Not am Mann ist.

Manuel Bartel (links) und Andreas Slupina beim Frittieren der Berliner.

Rund 10 000 Berliner – gefüllt mit Vanillepudding, Pflaumenmus, Himbeermarmelade oder Nutella – stellen die Helfer in diesem Jahr her. Damit sei dann aber auch eine Grenze erreicht, sagt Gerfried Werner. Mehr sei in der kleinen Backstube der Heckers nicht zu leisten.

Die fluffigen Leckereien gibt es auch am Samstag, 29. Dezember, noch. Schon in der Morgenstunde, etwa ab 5 Uhr, können Frühaufsteher die ersten Kräppel abholen. Wie lange der Verkauf dauert? Unklar. Gebacken wird so lange, bis die Zutaten aufgebraucht sind. Früh sein lohnt sich also.

Abgegeben werden die Berliner gegen eine Spende. Der komplette Erlös wird an die Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg und die Korbacher Tafel übergeben.

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