Korbacher SPD fordert neue Strukturen für die städtische Wirtschaftsförderung

Hansestadt will mehr Effizienz

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Die Wirtschaftsförderung der Hansestadt ist seit 2003 im Gründerzentrum untergebracht. Ziel im Stadtparlament ist, die Wirtschaftsförderung für die Zukunft neu aufzustellen. Auch das städtische Gründerzentrum steht zur Disposition. (Foto: Jörg Kleine)

Korbach. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft „Korbach Goldrichtig“ steht vor einer Neustrukturierung oder als GmbH gar vor ihrer Auflösung: Die SPD-Fraktion fordert den Magistrat auf, mit dem Mitgesellschafter „Korbacher Hanse“ über eine Neuordnung zu verhandeln.

Begeisterung klingt anders: Der Jahresbericht der Wirtschaftsförderungsgesellschaft „Korbach Goldrichtig“ für 2015 sei schon „Schmerzensgeld-bewährt“, urteilte der SPD-Fraktionschef Henrik Ludwig am Mittwoch im Haupt- und Finanzausschuss der Stadtverordneten. Enttäuscht über die Inhalte, rief er auf, die Reißleine zu ziehen: Der Magistrat müsse umgehend mit dem Mitgesellschafter „Korbacher Hanse“ über eine Neustrukturierung verhandeln. Führe dies zu keinem Ergebnis, müsse die Gesellschaft zum Jahreswechsel aufgelöst werden. Eine Auflösung der Gesellschaft geht der CDU aber zu weit: „Den Grundgedanken der Optimierung tragen wir mit“, erklärte Fraktionschef Heinz Merl im Ausschuss. Doch es sei von Vorteil, dass in der Gesellschaft auch die Tourismusförderung angesiedelt sei. Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadtverordneten sprach sich mehrheitlich für den SPD-Antrag aus.

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