D-Jugend-Fußballer des TSV Korbach kämpfen beim Spiel ohne Grenzen auf der Hauer um den Titel „Superverein 2014“

Korbacher Fußballer kämpfen um jeden Punkt - Video

Korbach - Sie können kämpfen, sie können jubeln und sie können an einem Strang ziehen: Die D-Jugend-Fußballer des TSV Korbach legten sich beim Spiel ohne Grenzen auf der Hauer richtig ins Zeug – um der Superverein 2014 zu werden.

Hassan ist hochkonzentriert. Wie soll er die Schnur mit Golfbällen werfen, damit sie an der Sprosse hängen bleibt? Der junge Fußballer denkt, zielt und wirft – und seine Mannschaftskameraden jubeln. 50 Punkte gehen auf das Punktekonto der Fußballer.

Und genau darum geht es an dem heißen Samstagnachmittag auf dem Sportplatz auf der Hauer in Korbach: Die D-Jugend will Punkte sammeln auf dem Weg zum Superverein 2014. Dafür legen sich die Jungs und Greta als das einzige Mädchen richtig ins Zeug.

Fünf Spiele gehören zum Wettkampf, den WLZ-FZ gemeinsam mit den beteiligten Sponsoren ausrichten. Und die jungen Sportler des TSV Korbach sind sich einig: Sie wollen in dieser zweiten Runde ausreichend Punkte sammeln.

Eltern feuern an

Unterstützung gibts dabei nicht nur von den Trainern und Betreuern um Sigfried Grawitschky, sondern auch von den Eltern am Spielfeldrand. Sie feuern an und bejubeln jeden Punkt. Die sammeln die Jugendlichen fleißig: Schon beim ersten Spiel, dem Kettenlauf, zeigen die Sportler ihr Talent. Fluchs haben sie die Technik raus, grübeln über Strategien und sausen über die gespannten Arme der knienden Mannschaftskollegen. Weiter gehts mit einem großen Gummiball, denn die Jugendlichen und ihre beiden Betreuer zwei Minuten in der Luft halten sollen. Hier macht sich der Teamgeist der Mannschaft bezahlt, den die Jungs und Greta ja aus dem Fußballer-Alltag kennen. In der Zusammenarbeit liegt die Kraft, dass wissen die Sportler vom TSV längst und so erzielen sie auch bei diesem Spiel Höchstwerte. Zehn Spieler, acht Jugendliche und zwei Erwachsene, können an jedem Spiel teilnehmen – der Rest der Mannschaft feuert an.Das spornt die Teamkameraden vor allem beim Sackhüpfen ordentlich an: Daniel sprengt die Geschwindigkeitsgrenze und stellt den neuen Rekord auf. In nur zwölf Sekunden überwindet er den Parcours und lässt sich von den Mitspielern feiern. Dann gehen die nächsten Fußballer an den Start, schlüpfen in den Stoff und springen über die Wiese – angefeuert von WLZ-FZ-Chefredakteur Jörg Kleine, der die Jugendlichen durch das Spiel ohne Grenzen begleitet.

Zum Favoriten küren die jungen Korbacher dann das Wurfspiel. Mit Golfbällen, die durch eine Schnur verbunden sind, werfen sie auf Sprossen. Bleibt die Schnur hängen, gibt es Punkte oder eben Minuspunkte – jenachdem wie die Sprosse ausgezeichnet ist. Jeder der jungen Teilnehmer entwickelt schnell eine eigene Strategie – mal mit mehr Erfolg und mal mit weniger. Vor allem die 100-Punkte-Sprosse wird aber bei jedem Treffer frenetisch bejubelt.

Gewinn unter der Lupe

Am Ende gilt es noch, mit Helium gefüllte Luftballons in dem großen, blauen Bus unterzubringen – wobei das Helium und seine Auswirkung auf die Stimme fast spannender für die Kinder sind, als das Spiel selbst. Aber dabei können sich die jungen TSV-Sportler den Hauptgewinn schonmal genauer angucken. Sollten die Korbacher nämlich gewinnen, darf ihre Mannschaft den Wagen ein Jahr kostenlos nutzen.Bis dahin stehen allerdings noch Spiele ohne Grenzen in anderen Ortschaften an. Als nächstes tritt die HSG Twistetal an. Die Mannschaft stellt sich am kommenden Samstag am Sportplatz in Mühlhausen den Aufgaben. (resa)

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