Korbacher Hallenbad: Zusatzkosten halten sich bislang in Grenzen

Zwischenbilanz am Beckenrand

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Ob sportliche Tauchgänge im großen Becken oder Freizeit für die ganze Familie: Der Zuspruch im Hallenbad ist nach Wiedereröffnung gut. (Foto: Jörg Kleine)

Korbach. Drei Wochen nach Eröffnung des Hallenbads zog Betriebsleiter Wolfgang Wilhelm zufrieden eine Zwischenbilanz.

Fast vier Jahre blieb das frisch sanierte Korbacher Hallenbad geschlossen. Es tobte fortan ein Streit um Keime im Trinkwasser, Wasserpfützen auf den Fliesen, Rost an den Edelstahlbecken und gravierende Mängel bei der Installation. Von millionenschweren Zusatzkosten war die Rede. Doch am Ende scheint sich die Nachbesserung deutlich günstiger auszunehmen als befürchtet. Die größten Posten bei den Nachbesserungen addierten sich bislang auf rund 160 000 Euro, erklärte Bäderbetriebsleiter Wolfgang Wilhelm vorm Parlament. Dazu zählen etwa Reparaturen und Reinigung der Edelstahlbecken, die Aufrüstung des Lagunenbeckens zum (salzhaltigen) Solebad, Kassenanlage, Desinfektion von Rohrleitungen bis hin zur Hygieneinspektion der Lüftung. Auch ein neues Taschenregal und ein Föhn im Saunabereich seien inklusive. In der letzten Sitzung der Wahlperiode zog Wilhelm eine erste Zwischenbilanz. Auch der Zuspruch der Badegäste sei gut, und die heimische DLRG bekomme wieder Schwimmernachwuchs. Offen sind die Kosten des laufenden Rechtsstreits ums Hallenbad. (jk)

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