Korbach

Korbacher Jecken feiern in St. Marien

- Korbach (resa). „Heut‘ ist Karneval in Korbach Sankt Marien“: Wenn die Hymne der Korbacher Karnevalisten erklingt, dann wissen die Jecken, dass die fünfte Jahreszeit begonnen hat. Am Samstagabend hatte die Kolpingsfamilie zum Treffen im Narrenzelt eingeladen.

Eine Portion Frohnatur, eine große Prise Humor, dazu noch Kreativität und ein Becherchen Wein: Die Zutaten für den Kolpingkarneval sind schnell gemischt und haben sich für Korbacher Jecken längst zum Lieblingsgericht entwickelt. Vor vollem Haus eröffneten Horst Liebsch, Karl-Franz Niemann und Jupp Korbl am Samstagabend die große Karnevalssitzung in St. Marien. Das schicke Prinzenpaar aus Nieder-Schleidern hatte ebenso im Publikum Platz genommen wie die Stammgäste Klaus und Doris Friedrich und Heinz Merl mit seiner Frau. Hausherr Gisbert Wisse und Vikar Stefan Schneider übten sich in feierlicher Ökumene mit Pfarrer Oliver Okun. Mit dem ersten Tusch waren dann ohnehin alle Unterschiede vergessen und die Tanzgruppe aus Nieder-Schleidern heizte den Karnevalisten ein. Als Erster in die Bütt wagte sich traditionell die „Doofe Nuss“ alias Herbert Schattel. Tonlos erzählte er dem begeisterten Publikum von der verehrten Gemahlin, seiner „Zimmerlinde“ und von seinem Kriegskameraden Vincent. „Wir sind zwar nie im Krieg gewesen, haben am selben Tag geheiratet“, erklärte er. Tusch und fröhlicher Applaus belohnten Schattel.„Einen Beweis dafür, dass sich auch bei den Katholiken die Frauenquote durchgesetzt hat“, lieferte dann Dechant Gisbert Wisse, der als Pfarrsekretär die Anrufe vom Erzbischof und vom Heiligen Vater selbst annahm. Humoristisch nahm er Kollegen und Gemeindeglieder unter die Lupe, erklärte Korbach wegen des anstehenden Besuches des Papstes kurzerhand zur Katholikenhochburg und plauderte aus der Dienstbesprechung in der Sauna.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung von Montag, 21. Februar 2011.

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