Zeichen der Hoffnung und Solidarität

Korbacher Kümpe österlich geschmückt

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Die Kümpe in der Korbacher Altstadt geschmückt haben (von links) Heike Tent, Stefan Sude, Susanne Sude, Holger Tent und Leon Tent.

Traditionell zu Ostern werden die Korbacher Kümpe von den Frauen der Schützengilde geschmückt. Auch und gerade in Krisenzeiten wollten die Schützen nicht auf den Brauch verzichten und haben am Samstagmorgen in veränderter Besetzung die historischen Brunnen verziert.

Aufgrund der aktuellen Lage hatte die Frauenkompanie zunächst darauf verzichtet, Schmuck herzustellen. Zu viele Hände würden gebraucht, zu eng müsste man miteinander arbeiten. Trotzdem wollte die Schützengilde ein Zeichen der Hoffnung und Zuversicht setzen, denn dafür sehen sie auch sinnbildlich das Osterfest.

Österliche Dekoration am alten Markplatz.

So hat sich eine kleine Gruppe zusammengefunden, diesmal keine echten Girlanden geflochten und das Ganze etwas einfacher gestaltet. Das Besondere: Die Korbacher Schützen fordern alle auf, die Kümpe in den nächsten Tagen weiter mitzugestalten, eine Blume, ein Fähnchen, ein Bild, eine Schleife anzubringen, je nach Geschmack, als farbenfrohes Zeichen der Hoffnung und Solidarität.

Die Schützengilde freut sich auf viele kreative Ideen als Zeichen der Gemeinschaft und des Zusammenhalts in den Wochen bis zum Osterfest – in Zeiten, in denen die Menschen auf viele soziale Kontakte verzichten müssen. (os)

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