Verkehrspolizist Karsten Grebe berichtet über Raser und Kontrollen mit der Radarfalle

Es „blitzt“ seit 60 Jahren

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Karsten Grebe präsentiert seine Ausrüstung: Die „Radarfalle“ PSS und ihr Zubehör.

Korbach. Vor 60 Jahren hat die Polizei die ersten Autofahrer mit einer Radarkontrolle erwischt. Verkehrspolizist Karsten Grebe hat sieben Jahre Erfahrung mit dem Gerät – und ertappten Rasern.

Bis zu knapp 90-mal im Jahr geht der Polizist auf Kontrolle und erlebte dabei skurrile Fälle: „Einmal hatten wir ein Foto von einem Lkw, in dem allerdings gar kein Fahrer saß.“ Eine Erklärung fanden die Beamten nicht.

 Aber es gibt nicht jeden Tag etwas zu lachen: „Es kann auch manchmal ein wenig langweilig sein, sechs Stunden am Straßenrand zu stehen, wenn nichts passiert.“ 

Beschimpfungen seitens der Autofahrer gebe es leider auch schon mal. Warum aber manche von ihnen doppelt so schnell wie erlaubt fahren, könne er sich überhaupt nicht erklären. Die häufigste Ausrede: „Die meisten sagen, sie müssten zum Arzt oder ins Krankenhaus.“

Von Ramón Weinreich

Grebes persönliche „Rekordhalter“ und was ihnen und anderen blüht, lesen Sie in der Samstagsausgabe der WLZ.

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