Freiwillige Helfer gesucht

Korbacher Tafel hat nach Corona-Pause wieder geöffnet

Teil eines motivierten Teams: Ursel Beisenherz und Helena Roubal von der Korbacher Tafel
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Teil eines motivierten Teams: Ursel Beisenherz und Helena Roubal von der Korbacher Tafel

Bedürftigen Menschen wird wieder geholfen: Die Korbacher Tafel hat geöffnet und bietet nach der Corona-Pause viele Produkte an. Auflagen müssen jedoch auch dort erfüllt werden.

„Die Entscheidung, dass wir den Laden wieder öffnen, kam vor zwei Wochen. Nachdem die Bundesregierung immer mehr Lockerungen verkündet hat, beschlossen auch wir, zu handeln“, sagt Ursel Beisenherz, die im Korbacher Verein tätig ist. Der Zuspruch in den eigenen Reihen war groß. „Viele der Mitglieder waren sehr motiviert und haben sofort zugesagt“, berichtet sie. Aber auch weitere freiwillige Helfer haben sich in diesen Tagen bei dem Verein gemeldet. 

Dennoch betont Beisenherz: „Wir können immer neue Helferinnen und Helfer gebrauchen. Gerade in diesen Tagen, in denen durch die Sicherheitsmaßnahmen zusätzliche Einschränkungen auf uns zugekommen sind. So dürfen beispielsweise maximal zwei Kunden gleichzeitig in den Laden. Eine Maske sei natürlich auch bei der Tafel Pflicht.

Kunden der Korbacher Tafel dürfen sich aus gepackten Kisten bedienen

Die Hygiene-Regeln wirken sich auch auf das Angebot aus. „Kleidung verteilen wir zurzeit nicht. Unsere Regale, aus denen sich die Kunden sonst bedienen können, bleiben erst einmal leer“, erklärt Beisenherz. Kollegin Helena Roubal ergänzt: „Wir haben fertige Kisten mit allerhand an Waren gepackt. Jeder Kunde wird eine Kiste bekommen, aus der er sich Produkte mitnehmen darf.“

Kisten für Bedürftige: Die Tafel verteilt viele verschiedene Produkte

Diese Kisten können nur mithilfe der Spenden von Geschäften gepackt werden. Auch in Zeiten der Coronakrise kommt einiges bei der Korbacher Tafel an. „Da wir erst seit kurzer Zeit wieder sammeln, haben wir natürlich etwas weniger Produkte zur Verfügung. Das Wichtigste können wir aber verteilen“, sagt Beisenherz.

Lediglich Obst und Gemüse seien seltener geworden. Roubal berichtet: „Schon vor den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hatten wir Probleme, an frisches Obst und Gemüse zu kommen. Wir wissen auch nicht, warum wir nur noch wenige dieser Produkte erhalten.“ Das Team hofft, dass bald auch wieder diese Lebensmittel vorrätig sind, damit sie verteilt werden können.

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