Vom 18. bis 23. Mai

Korbacher Theaterwoche: Programm steht fest

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„Der nackte Mensch“: Die Eigenproduktion des Rohestheater Aachen setzt sich mit dem Thema „Digitalisierung“ auseinander und wird bei der Theaterwoche Korbach zu sehen sein.

Das Programm der nächsten Korbacher Theaterwoche steht fest. Das Kuratorium hat am Montag entschieden. Neun Ensembles werden vom 18. bis 23. Mai in der Stadthalle, der Fußgängerzone, im Kino und der Aula der Alten Landesschule ihre Stücke zeigen.

Korbach – Die Korbacher Theaterwoche hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der renommiertesten Amateurtheaterfestivals in Deutschland entwickelt. Diese Gruppen sind in diesem Jahr dabei:

Thearte-Teensclub aus Kassel: „Im Berg“ Eingeschlossen in der Enge eines Bergwerksstollen kommen existenzielle Fragen an die Oberfläche. Die Suche nach einem Ausgang bekommt auch eine philosophische Dimension. Wird sie gelingen?

rohestheater: Das Ensemble der Mies-van-der-Rohe-Schule aus Aachen, Stammgast bei der Theaterwoche, beschäftigt sich im Stück „Der nackte Mensch“ mit der Digitalisierung, dem Sammeln und Preisgeben von Daten.

Theater-AG des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums Halstenbeck: Schillers „Räuber“ sind die Grundlage dieses Stücks, reduziert zu einem Kammerspiel mit dem Fokus auf Karl, Franz und Amalia und der Frage, was Menschen antreibt, zu rebellieren.

Miteinander-Company: Die beiden Künstlerinnen Serja Vesterinen und Svetlana Smertin bringen in „Zwischen Traum und Wirklichkeit“ Tanz, Schauspiel und Musik zusammen. Dabei verzichten sie auf eine klassische Bühne und erobern das Foyer der Stadthalle als Raum. Unterstützt werden sie von Leni Wilke aus Berndorf.

Nachtsicht aus Marburg, eine Gruppe aus Menschen mit Sehbehinderung, wird zum vierten Mal bei der Theaterwoche dabei sein. „Der gemeine Glücksschwamm“, eine Ballade mit absurden Texten, Musik und Tanz.

Ensemble ARTIG der Marienschule Münster: Frei nach Annette von Droste-Hülshoffs „Judenbuche“ untersucht die Gruppe den Nährboden für Ideologien, Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile.

TEGS aus Höchst im Odenwald präsentiert in „The Crown or Fool’s Cap“ eine kurze Geschichte der Menschheit mit viel Humor und Hintergründigkeit.

Theatermafia des pg-Jugendzentrums Münster: Die Gruppe setzt sich im Stück „Uns fragt ja keiner ...“ mit der Wirklichkeit des aktuellen Schulalltags auseinander – mit einem frechen, authentischen Spiel.

Junge AGORA aus St. Vith in Belgien: Die Jugendlichen gehen in „Heimatklänge“ der Frage nach, wie viel Fremdes die Heimat verträgt und wie viel Anpassung eine Gesellschaft verlangt.

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