DRK-Rettungsassistenten freuen sich über Lob

Korbacherin dankt ihren Rettern

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Korbach - Schnelle Hilfe im Notfall: Die Korbacherin Pascale Kacete (45) dankt ihren Rettern. Und ein Dankeschön hören die zur Hilfe eilenden Sanitäter oder Ärzte nicht so oft.

Es ist der 21. Februar am frühen Nachmittag. Pascale Kacete unterhält sich in ihrer Wohnung mit ihrem Sohn, plötzlich wird ihr schwindelig und sie kippt vom Sofa. „Es war ein Albtraum“, sagt Kacete heute. „Was danach war, weiß ich gar nicht mehr.“ Ihr Sohn versucht, sie anzusprechen, doch die Mutter reagiert nicht mehr. Der Zwölfjährige wählt geistesgegenwärtig die 112, schon zwei Minuten später sind Rettungswagen und Notarzt da. Die Rettungsassistenten Jawad Belfqih, Jürgen Brand und Andreas Bamberg vom Roten Kreuz bringen die 45-Jährige ins Stadtkrankenhaus.

Erst in der Notaufnahme ist Pascale Kacete wieder voll bei Bewusstsein. „Wenn ich länger da gelegen hätte, weiß ich nicht, was passiert wäre“, sagt sie, froh über die schnelle Hilfe. Dafür hat sie den DRK-Leuten am Mittwoch auch persönlich in der Rettungswache gedankt.

„Es ist eher selten, dass sich jemand bei uns bedankt“, freuen sich die Rettungsassistenten. Ein- bis zweimal im Jahr komme ein Brief und etwas für die Kaffeekasse. Für viele ist es selbstverständlich, dass der Rettungsdienst rund um die Uhr jeden Tag im Einsatz und wenige Minuten nach Alarmierung am Einsatzort ist. (lb)

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