Um- und Ausbau hat 2,8 Mio. Euro gekostet

Kreisstraße zwischen Meineringhausen und Strothe ist wieder frei für den Autoverkehr

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Vertreter des Landkreises, der Stadt Korbach, von Hessen Mobil, der Straßenmeisterei, der Baufirma Rohde sowie die Ortsvorsteher haben die Straße offiziell wiedereröffnet.

Meineringhausen/Strothe. Ein paar Tage eher als geplant ist die Straße zwischen Meineringhausen und Strothe wieder frei. Nach vier Monaten Bauzeit rollt der Verkehr auf der Kreisstraße jetzt auf einer breiteren Fahrbahn. Die Vollsperrung und die Umleitung sind damit aufgehoben.

Die beiden Korbacher Ortsteile seien somit auf sichererem Wege miteinander verbunden als zuvor, sagte der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese. „Hierbei handelte es sich um die einzige wirkliche Ausbaumaßnahme bei den Kreisstraßen in diesem Jahr“, erklärte Frese. Alle anderen Bauarbeiten seien Deckenerneuerungen gewesen. Mehr lasse das jährliche Budget nicht zu.

Für insgesamt 2,84 Millionen Euro wurde die Strecke auf einer Länge von rund 2,5 Kilometern auf 5,50 Meter verbreitert. Zudem wurde die Linienführung verbessert, erläuterte Volker Löwer von der Straßen- und Verkehrsbehörde Hessen Mobil. Die Kosten hatten sich von ursprünglich geplanten 2,24 Millionen Euro gesteigert. Dies sei aber eine moderate Erhöhung, sagte Frese.

Das Land Hessen hat den Um- und Ausbau der Straße mit 1,7 Millionen Euro gefördert. „Wir brauchen um die Kreisstadt Korbach herum eine vernünftige Infrastruktur“, rechtfertigte Frese die Investition. Im Zuge der Arbeiten ist auch ein 200 Quadratmeter großes Eidechsenbiotop im Bereich des alten Bahndammes bei Meineringhausen entstanden. Die Eingriffe in die Natur sollten möglichst gering gehalten werden, hatte es von vornherein geheißen.

Der Zustand der Straße war bis zum Sommer schlecht gewesen. Sie hatte Spurrillen und war nach Einschätzung von Fachleuten nicht frostsicher. Bürgermeister Klaus Friedrich freute sich darüber, dass die Kreisstraße zu jenen sechs Baumaßnahmen rund um Korbach gehöre, die durch den Hessentag beschleunigt worden seien.

Das Straßenbauunternehmen Heinrich Rohde aus Meineringhausen hatte den Auftrag erhalten und damit ein Heimspiel. Geschäftsführer Jörg Scheffer merkte an, dass vor allem die Bauarbeiter davon profitierten, „viel Arbeit vor der Tür“ zu haben.

Bei der Markierung und den Schutzplanken fehlten witterungsbedingt noch Details. Darauf wies Volker Löwer von Hessen Mobil hin. Die ausstehenden Arbeiten würden demnächst nachgeholt.

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