Fürstental

Lebensretter investieren 6000 Stunden Eigenleistung in neue DLRG-Station

- Vöhl-Fürstental (nv). Als „sinnvoll und sehr schön“ würdigte Waldecks Bürgermeister Jörg Feldmann am Samstag im Rahmen einer Feierstunde die neu errichtete DLRG-Rettungsstation in Fürstental am Edersee. Mehr als 150 000 Euro und 6000 Stunden Eigenleistung wurden investiert.

Wer das 1968 im Gefängnis Remscheid produzierte, 50 Quadratmeter große Wochenendhaus, das bis 2009 als Rettungsstation diente, vor Augen hat, wird selbigen heute kaum trauen. Das alte Häuschen ist einem schmucken Haus mit Pultdach, Terrasse und rund 100 Quadratmetern Nutzfläche gewichen. Rundherum häufen sich zwar noch Bauschutt und Pflastersteine, aber bis zur offiziellen Einweihung mit Beginn der Wachsaison 2011 wollen die Mitglieder des Vöhler Ortsverbandes der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft auch die Außenanlagen hübsch angelegt haben.

Im Inneren des Gebäudes haben die Männer und Frauen in Rot bereits ganze Arbeit geleistet: Helles Holz und stilvolle Wandfarben sorgen im großzügigen Wachraum mit moderner Ess- und Sitzecke, den vier Schlafzimmern und der großen Küche für Wohlfühlatmosphäre. Im Untergeschoss kommen zwei Bäder und Garagen, ein Vorratskeller sowie ein im Ausbau befindlicher Sanitätsraum dazu.

„Das war ein hartes Jahr“, betont Stationsleiterin Manuela Jackenkroll. Ihr Team leistete 2010 nicht nur 6000 Wachstunden, sondern zudem 6000 Arbeitsstunden.Der Landkreis und die drei Anrainerkommunen Waldeck, Vöhl und Edertal hatten jeweils 35 000 Euro bewilligt, die DLRG steuerte laut Kramer 17 000 Euro bei.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 1. November 2010.

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