Für Eishockey war es zu mild

Lelbacher feiern ihr Eisfest am Dorfteich

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Etwas Wärme beim Eisfest: Sophia (links), Antje Jacob und Heike Wille-Zenke probierten als Erste das Stockbrotbacken aus.

Korbach-Lelbach. Fehlendes Eis tat dem Eisfest keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil: Das Fest am Dorfteich mitten im alten Ortskern von Lelbach fand großen Zuspruch.

Etliche Lelbacher nutzten das Fest, zu dem der Ortsbeirat am Sonntag eingeladen hatte, für ein Wiedersehen und für Gespräche. Sie wärmten sich am Würstchengrill, beim Lagerfeuer und mit heißen Getränken.

„Ich freue mich über die erstaunlich vielen Leute, die gekommen sind“, sagte der Ortsvorsteher Manfred Schatz. „Man trifft hier nette Menschen und lernt einander kennen.“ Trotzdem gestand er ein: „Wir hatten Pech, dass wir die Spiele auf dem Eis nicht austragen konnten.“ Denn ursprünglich waren Eishockey, Schlittschuh-Slalom, Eisstockschießen und weitere Spiele auf dem zugefrorenen Teich geplant. Doch es war zu mild, das Eis zu dünn.

„Wer heute einmal über den Dorfteich läuft und trockenen Fußes zurückkommt, für den sind Essen und Getränke frei“, scherzte der Ortsvorsteher. In knackig kalten Wintern, wenn tiefe Minustemperaturen über Wochen anhalten, verbringen die Lelbacher so manche Tage mit Sport und Spaß auf dem Eis, berichtete Manfred Schatz. Das sei wie eine Tradition im Dorf. Doch in den vergangenen Jahren war das beim Eisfest nicht möglich gewesen.

Immerhin bot dieser Sonntag ein winterliches Ambiente mit Schnee, so dass die Kinder am Hang neben dem Teich bestens rodeln konnten. Mütze, Schal und Handschuhe waren beim Eisfest ein Muss – bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt. Eine Wand aus Schnee diente als Tisch und Theke.

Etwas Wärme brachten ein Lagerfeuer fürs Stockbrotbacken und das Innere des ehemaligen Feuerwehr-Spritzenhauses. Dieses haben die Lelbacher saniert und wollen es Ende des Jahres als Treffpunkt für die Dorfbewohner eröffnen.

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