Mit großen Säcken voll schokoladiger Belohnungen besucht der Nikolaus Korbach

Da leuchten Kinderaugen

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Da strahlen die Kinderaugen: Am Rathaus und am Berndorfer Tor ertönten Weihnachtsgedichte und der Nikolaus verteilte süße Leckereien.

Korbach - „Von draußen vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr“ - schon Theodor Storm wusste vom Nikolaus zu dichten. Auch in diesem Jahr fand der Mann mit dem Rauschebart den Weg nach Korbach, wo Hunderte Kinder ihn erwarteten.

Ein leises Klingeln ertönt, es wird immer lauter, der schemenhafte Schlitten nimmt Gestalt an. „Der Nikolaus kommt!“, schallt es aus der Kinderschar.

Mit zwei kleinen himmlischen Begleiterinnen kommt er angefahren, die prächtigen Pferde Paris und Jasper ziehen seinen Schlitten durch den Schnee. Der erste Halt ist am Korbacher Rathaus. Dort erwarten ihn schon die jüngsten Hanseaten sehnsüchtig, der Chor des Kindergartens „Sonnenschein“ beginnt zu singen. „Immer wieder ist er da, kehrt zurück in jedem Jahr“, reimen sie. Pünktlich zur Ankunft des Nikolaus ist auch der Schnee da - in voller Pracht schenkt er winterliche Stimmung.

Schokoladige Belohnung

Schon die Kleinsten sagen Gedichte auf, singen ein kurzes Lied und nehmen mit strahlenden Augen die Schokoladen-Nikoläuse entgegen. Einige von ihnen können kaum glauben, dass der große Mann mit dem Rauschebart tatsächlich vor ihnen steht, und halten fest die Hand der Eltern. Vom Rathaus aus setzt der Schlitten seine Fahrt fort durch die historische Altstadt bis zum Berndorfer Tor.

Dort erwarten ihn schon der Chor der Humboldt-Schule und die Twirling-AG der Grundschule Marker Breite. „Wart ihr denn alle auch schön artig“, fragt der Nikolaus. Ein lautes „Ja!“, schallt ihm da entgegen.

Ein Kind nach dem anderen tritt vor, sagt ein Gedicht für den Nikolaus und die Goldmarie Corinna Behle auf und nimmt ehrfürchtig die schokoladige Belohnung entgegen. (nic)

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