Lichtenfels

Lichtenfels wird grenzenlos sportlich

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- Lichtenfels (md). Leben ist Bewegung. Familien zu bewegen ist dabei von besonderer Qualität. Das will Lichtenfels zeigen mit einer Aktion, die ihresgleichen sucht: Sport bewegt Familien – grenzenlos.

Sport, Bewegung, Familie – so viel Lebensqualität sie jedem Einzelnen bringen, so wichtig sind sie für die ganze Gesellschaft. Körperliche Gesundheit, seelisches Wohlbefinden und soziales Miteinander sind Stichpunkte. Wer aktiv in einen Sportverein eingebunden ist, erlebt all das.

Neue, wirklich spannende Dimensionen bekommt das Thema in den kommenden drei Monaten in Lichtenfels: Vereine, Kindergärten, Schulen und andere Institutionen haben gemeinsam ein Familien-Sport-Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen kann und voller Überraschungen steckt. Das Repertoire für die Familien-Sonntage reicht von „Familien on tour“ über „Spielen wie früher“ und „Wanderung mit Grenzerfahrung “ bis hin zu „In der Balance“.

Jedes Alter darf sich angesprochen fühlen und für eigene Kreativität ist ebenso viel Raum wie für Abenteuer, lustige Spiele, Orientierung, Experimente. Schlüsselrolle für Vereine Hintergrund: So wichtig Bewegung und Sport für die Familienförderung ist, so schwierig ist es für Vereine in sogenannten Flächenkommunen wie Lichtenfels, für den Nachwuchs attraktiv zu bleiben und vor allem angesichts des demografischen Wandels weiter zu bestehen.

Genau bei dieser Herausforderung setzt das Konzept des Pilotprojekts „Sport bewegt Familien – grenzenlos“ an: Zusammen arbeiten und Ressourcen bündeln heißen die Zauberworte. Was Lichtenfels schon auf Verwaltungsebene gut aufstellt, soll auch Vereinen und Familien nutzen. „Um das Gemeinwesen der Stadt Lichtenfels für die Zukunft gut aufzustellen, ist es wichtiger denn je, die Zusammenarbeit der Vereine und Institutionen, besonders aber der Familien zu stärken“, ist Matthias Schäfer vom Fachdienst Sport des Landkreises Waldeck-Frankenberg überzeugt.

„Die Vereine können hier eine Schlüsselrolle auf dem Weg zur familienfreundlichen Kommune übernehmen und gleichzeitig die eigene Zukunftsfähigkeit verbessern“, sagt der Kreissportbeauftragte – und knüpft ein Netz: Indem verschiedene Sportvereine und Institutionen sich untereinander und auch ortsübergreifend verbinden, kann vielen Familien mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen ein großes Angebot gemacht werden.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Freitag, 17. Juni.

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