Lehrerinnen und Pfarrer aus Südafrika besuchen die Herzhäuser Ederseeschule

Ein Mosaik auf Reisen geschickt

Einblicke in den Schulalltag gewannen in den vergangenen zwei Tagen Gäste aus Südafrika: Michael Rampou, Maria Lekgetho, Banyana Elizabeth Lebone wurden von Richard Donges und Horst Rikus durch die Klassen geführt.Foto: Theresa Demski

Vöhl-Herzhausen - Zwischen Klerksdorp und Herzhausen liegen fast 9000 Kilometer. Die hielten Michael Rampou, Maria Lekgetho, Banyana Elizabeth Lebonenicht nicht davon ab, die Ederseeschule zu besuchen.

Was lernen die Schüler in Deutschland? Und auf welche Weise? Was müssen Lehrer leisten? Und wie werden sie ausgebildet? Viele Fragen hatten Maria Lekgetho und Banyana Elizabeth Lebon im Gepäck als sie am Dienstag die Ederseeschule in Herzhausen erreichten. Seit vergangener Woche schauen sich die Gäste aus Südafrika auf Einladung des Kirchenkreises Frankenberg im Landkreis um (wir berichteten). In dieser Woche machten die beiden Lehrerinnen gemeinsam mit Pfarrer Michael Rampou, der ebenfalls aus der Kirchenkreis-Partnerstadt kommt, Station in Herzhausen.

Interessierte Schüler

„Wir können viel voneinander lernen“, freute sich Schulleiter Richard Donges und stellte den Gästen das deutsche Schulsystem vor. Das Prinzip „Verbundsschule“, in der Realschüler und Hauptschüler anfangs gemeinsam unterrichtet werden, kam den Gästen aus Südafrika überraschend bekannt vor. „Wir sind hier bei uns allerdings eine von ganz wenigen Schulen mit diesem Prinzip“, erklärte Donges.

Von der Theorie zur Praxis führte der Weg die Gäste anschließend: Gemeinsam mit Schülern und Lehrern erarbeiteten Michael Rampou, Maria Lekgetho und Banyana Elizabeth Lebon ein Mosaik. „Davon schicken wir ein Teil mit auf die lange Reise nach Südafrika“, erklärte Donges. Mit vielen Fragen, neugierigen Blicken und großem Interesse begegneten die Schüler der Ederseeschule den Gästen. Wie leben Jugendliche in Südafrika? Und wie sieht dort die Schule aus? Gut gelaunt stellten sich die Gäste den Fragen. Das galt nicht nur für den Besuch bei den Jugendlichen der weiterführenden Schulen.

Emails nach Südafrika

Am zweiten Besuchstag stand dann nämlich ein Abstecher in die Grundschule auf dem Programm. Und auch künftig soll der Kontakt zwischen Herzhausen und Klerksdorp nicht abreißen: Unter den Schülern beider Schulen könnten Brief- oder Mailkontakte entstehen, wünschten sich Gäste und Gastgeber.

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