Korbach:

Nach Quecksilber-Störfall im MVV-Heizkraftwerk ermittelt die Staatsanwaltschaft

- Korbach. Wegen des Störfalls im Korbacher MVV-Müllheizkraftwerk vom 26. August hat die Staatsanwaltschaft Kassel ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. „Es besteht der Verdacht der Luftverunreinigung“, erklärte Staatsanwalt Manfred Jung gestern auf WLZ-Anfrage.

Nach den bisherigen Untersuchungen der Aufsichtsbehörde wurde dabei für eine Dauer von zirka 30 Stunden eine erhebliche Menge von Quecksilber in die Luft abgegeben. „Die Höhe der Grenzwertüberschreitung ist messtechnisch nicht erfassbar“, sagte Rainer Werneburg, der im Regierungspräsidium (RP) Kassel das Dezernat Abfallwirtschaft leitet. Zusammen mit seinem Kollegen Maximilian Mägerlein gab er den Korbacher Stadtverordneten am Donnerstag einen ersten Zwischenbericht.

Mehr in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 19. September.

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