Nylonschnüre hatten sich um Kopf und Hals des Tieres verfangen

Nach Wildunfall: Polizei erlöst Hirsch von seinen Qualen

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Nach der Zusammenprall mit einem Auto wurde dieser Hirsch mit zwei Schüssen aus der Dienstwaffe eines Polizisten von seinen Qualen erlöst.

Korbach – Ein Wildunfall auf der Landesstraße zwischen Korbach und Flechtdorf führte am Dienstagabend zu Verkehrsbehinderungen. Ein Beamter der Polizeistation Korbach setzte seine Dienstwaffe ein und beendete die Qualen des angefahrenen Hirsches.

Wie der beteiligte Autofahrer an der Unfallstelle mitteilte, war er gegen 17 Uhr in Richtung Flechtdorf unterwegs gewesen. Unvermittelt tauchte im Scheinwerferlicht ein Hirsch auf, der die Fahrbahn in Höhe der Haltestelle „Gut Dingeringhausen“ überquerte. Dabei wurde das Tier vom Golf des 30-Jährigen erfasst und zu Boden geschleudert. Der Fahrer blieb beim Zusammenprall unverletzt

Die alarmierte Polizei traf wenig später ein. Das verletzte Tier wurde an den Straßenrand gezogen und mit zwei Schüssen aus der Dienstwaffe erlöst – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Um den Kopf und das Geweih des Hirsches hatten sich Nylonschnüre geschlungen. Auch am Hals fanden sich Schnüre von einem Weidezaun; diese hatten sich schon tief ins Fleisch eingeschnitten, sodass der Hirsch in den nächsten Wochen ohnehin qualvoll verendet wäre. (112-magazin.de)

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