Trendelburg nach Konzessionsvertrag Teil des Stromversorgungsgebietes der EWF

„Nachhaltig der beste Partner für uns“

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Auf gute Zusammenarbeit (v.l.): Der Erste Stadtrat der Stadt Trendelburg, Erwin Baumann, und Bürgermeister Kai Georg Bachmann freuen sich mit EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller sowie Prokurist Herbert Fisseler über den Abschluss des Konzessionsvertrags

Waldeck-Frankenberg - Im Norden was Neues: Die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) setzt den Trend der vergangenen Monate fort. Nach Breuna und Wahlsburg betreibt der Energieversorger künftig auch das Stromnetz in Trendelburg.

Mit dem Konzessionsvertrag Strom zwischen der Stadt Trendelburg und der EWF ist der Energieversorger mit Sitz in Korbach nun in drei Städten beziehungsweise Gemeinden im Landkreis Kassel für den Betrieb des Stromnetzes verantwortlich.

Die rund 5300 Einwohner große Kleinstadt mit ihren sieben Stadtteilen erteilt der EWF somit die Genehmigung, Straßen, Wege und Plätze für die Verlegung von Versorgungsleitungen zu nutzen. Der Vertrag gilt rückwirkend vom 1. Januar 2012 an für 20 Jahre. „Der Standort Trendelburg ist sehr wichtig für uns, vor allem auch durch die Nähe zur Gemeinde Wahlsburg“, freute sich EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller bei der gestrigen Vertragsunterzeichnung. So hoffe er, den Vertrauensvorschuss der Stadt auch rechtfertigen zu können. Das wünscht sich auch Trendelburgs Bürgermeister Kai Georg Bachmann, der gemeinsam mit der Stadtverordnetenversammlung der Meinung ist, den richtigen Anbieter als Nachfolger von Eon gefunden zu haben: „Wir gehen davon aus, dass die EWF nachhaltig der beste Partner für uns ist“. Um zu diesem Ergebnis zu gelangen, wurde eigens eine Energiekommission eingerichtet. Der Erste Stadtrat von Trendelburg, Erwin Baumann, hob außerdem das „kommunalfreundliche Angebot“ des Energiedienstleisters hervor.

Für die EWF war es das aber noch nicht, was Konzessionsverträge außerhalb von Wal­deck-Frankenberg betrifft. So läuft unter anderem auch noch die Ausschreibung in Bad Karlshafen. Davon unabhängig sei es in Zukunft denkbar, im nördlichsten Hessen einen Stützpunkt zu errichten. Schon jetzt soll kurzfristig ein Ansprechpartner vor Ort eingesetzt werden.

Das 1250 Quadratmeter große Versorgungsgebiet der EWF erstreckt sich über große Flächen Waldeck-Frankenbergs sowie Teilbereiche des Schwalm-Eder-Kreises und des Landkreises Kassel. In diesem Bereich leben 121000 Menschen. (tt)

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