Korbach

Die neue Symphonie der Orgelbauer

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- Korbach (den). Der Unterbau der neuen Kiliansorgel steht. Stück für Stück setzen fünf Spezialisten aus der Schweiz das Instrument zusammen – unter genauer Beobachtung der Korbacher Bevölkerung.

Sie sind es gewöhnt. Immer, wenn Fritz Maag, Oliver Anghileri, Marius Frei, Christoph Jedele und Thomas Bernhard in eine fremde Stadt reisen, ist ihnen das Interesse der Gastgeber sicher. Die Mitarbeiter des Orgelherstellers, der Firma Kuhn aus Männedorf in der Schweiz, lassen den Traum vieler Kirchgänger und Orgelfans in diesen Tagen Wirklichkeit werden: die neue Kirchenorgel in der Kilianskirche, die künftig Gottesdienste, Hochzeiten und Taufen musikalisch begleiten wird.

„Diese Einsätze vor Ort sind sehr spannend“, verrät der junge Orgelbauer Oliver Anghileri. Jedes Teil wartet darauf, an dem ihm zugeteilten Ort angebracht zu werden. Im gesamten nördlichen Bereich des Gotteshauses liegen zurzeit Holzpfeifen, Register, Holzbauten und Schwellwerk verteilt – allerdings nach einem genauen Plan.

Denn eins von hunderten Teilen zu finden, geriete im Chaos zur reinen Glückssache, weiß Chef Christoph Jedele. „Manchmal müssen wir die Reihen aber abgehen“, schmunzelt er. In der Werkstatt in Männedorf hatten die Experten das Instrument bereits einmal aufgebaut.Der Orgelunterbau ist inzwischen fertig. An der vorher bestimmten Position richteten die vier Orgelbauer und der Gehäuseschreiner die 800 000 Euro teure Anschaffung aus und setzten die durchweg selbstgefertigten Holzteile zusammen. Seit gestern Nachmittag entsteht bereits die „zweite Etage“.

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