Goddelsheim: Kanal, Wasserleitungen und Straße werden bis Ende Oktober saniert

Neuer Weg als Großbaustelle

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Lichtenfels-Goddelsheim - Der Neue Weg in Goddelsheim ist in den kommenden fünf Monaten eine Großbaustelle: Kanal, Wasserleitung und Straße werden erneuert.

Die Bauarbeiten im Neuen Weg verlaufen in zwei Abschnitten: Zunächst wird die Strecke zwischen Nord- und Aarstraße in Schuss gebracht, anschießend gehen die Bauarbeiten bis zum Sportplatz weiter, erklärten der Lichtenfelser Bürgermeister Uwe Steuber und Bauamtsleiter Volker Ashauer am Mittwoch vor Ort. Zeitweise soll gar in zwei Kolonnen von beiden Enden des Neuen Weges gearbeitet werden – das aber erst, wenn das Schützenfest und der Michaelismarkt in Goddelsheim vorbei sind, betonten beide. Dabei werde aber so gearbeitet, dass keine Vollsperrung des Neuen Weges nötig sei. Die Arbeiten sollen bis Ende Oktober fertig sein, also vor Wintereinbruch.

Neben einem Hauptkanal, der einen vergrößerten Innendurchmesser von 40 Zentimetern hat, werden auch eine Wasserleitung neu verlegt und, wo nötig, die Wasserhausanschlüsse erneuert – diese Arbeit verrichten die Mitarbeiter des Bauhofes selbst. Die Stadt spare dadurch rund 60.000 Euro ein, erklärt Volker Ashauer. Die gesamte Baulänge betrage rund 400 Meter, beauftragt sind Arbeiten in Höhe von rund 707.000 Euro, damit bleibe die Stadt im Kostenrahmen. Die Erneuerung des Kanals fördert das Land Hessen aus einem Landesprogramm (2004) mit 70.000 Euro.

Da im Rahmen der Dorferneuerung der Spielplatz an der Mehrzweckhalle später ein neues Gesicht erhalten soll und dazu größere Erdarbeiten nötig sind, sollen auch die während der Bauarbeiten erledigt werden, ehe die neue Straßendecke aufgetragen wird, sagte Ashauer. Mit den Anliegern gebe es eine enge Abstimmung über die Arbeiten.

Da die Stadt den Neuen Weg als reine Anliegerstraße einstufe, die Anwohner sie aber als innerörtliche Durchgangsstraße sehen, soll der Verkehr gezählt werden, wenn die Straße wieder freigegeben ist. Danach werde entschieden, erklärte Steuber. Bei einer Anliegerstraße müssen die Anwohner 75 Prozent der Sanierungskosten tragen, bei einer innerörtlichen Durchgangsstraße hingegen 50 Prozent. (md)

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