Polizeioberkommissar Peter Förster (55) ist direkter Ansprechpartner für Bürger und Gäste

Neuer Korbacher Schutzmann ist "Polizist zum Anpacken“

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Für die Bürger und Gäste der Stadt Korbach im Einsatz: Schutzmann Peter Förster (vorne) wurde am Donnerstag dieser Woche offiziell vorgestellt. Unser Bild zeigt zudem (hinten, von links) Uwe Kümmel, Leiter der Polizeistation Korbach sowie Polizeihauptkommissar Dirk Virnich, Carsten Vahland (Leiter des Ordnungsamtes) und Bürgermeister Klaus Friedrich. 

Korbach. Er kümmert sich vor Ort um die Probleme der Bürger und Gäste in Korbach: Polizeioberkommissar Peter Förster ist ab sofort der neue Schutzmann in der Kreis- und Hansestadt. Der 55-Jährige ist in dieser Funktion direkter Ansprechpartner – ob telefonisch im Büro oder auf der Straße.

„Er ist der Polizist zum Anpacken.“ Mit diesen Worten bezeichnete Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich den neuen Schutzmann Peter Förster, der ab sofort direkter Ansprechpartner für Bürger und Gäste ist. Am Donnerstag dieser Woche wurde der Polizeioberkommissar offiziell vorgestellt. Vor Peter Förster hatten Dirk Virnich und Jörg Dämmer diese Funktion ausgeübt.

Peter Förster ist in der Kreis- und Hansestadt beileibe kein Unbekannter. Seit seinem Kindesalter lebt der heute 55-Jährige in Korbach und ist dort auch zur Schule gegangen. Seine Ortsverbundenheit führte Förster nach den obligatorischen Dienstjahren in Frankfurt/Main 1988 wieder zurück nach Korbach. Um ein Ohr an den Alltagsproblemen insbesondere junger Menschen zu haben, betreut er an mehreren Schulen zudem eine Schülersprechstunde.

Seine neue Aufgabe als Schutzmann ist vielseitig. Mit den Kollegen der Stadtwache geht er auf Streife. Wenn Menschen Probleme an ihn herantragen, kümmert er sich darum. Dabei kann es sich beispielsweise um Ärger über Lärmbelästigungen handeln, die möglicherweise zwischen zwei Parteien nicht mehr einvernehmlich geregelt werden können. Aber auch andere polizeilichen Belange kommen infrage.

„Oftmals wissen die Menschen auch nicht genau, ob ihr Anliegen tatsächlich eine Angelegenheit für die Polizei darstellt. Dann ist der Schutzmann genau der Richtige, der diese Fragen beantwortet und den Menschen hilft“, sagte Uwe Kümmel, Leiter der Polizeistation Korbach.

Bei Notfällen weiter die 110

Polizeihauptkommissar Dirk Virnich stellte in diesem Zusammenhang jedoch auch klar, dass der Schutzmann nicht bei dringenden Angelegenheiten „alarmiert“ werden sollte. Wenn jemand beispielsweise gerade ein Verbrechen beobachtet oder selber davon betroffen ist, solle man in der Polizeistation Korbach nicht um die Hilfe des Schutzmanns bitten, sondern wie üblich den Notruf 110 der Polizei wählen.

Service: Der Schutzmann vor Ort Peter Förster ist erreichbar über die Telefonzentrale der Korbacher Polizei unter der Telefonnummer 05631/971-0. Bei Notfällen gilt der Polizeinotruf 110. (dau)

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